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Test: Googles E-Mail-Dienst Gmail auf dem Prüfstand

Neben den vorgegebenen Labeln Inbox, Starred, All Mail sowie Trash gibt es auch das Label Sent Mail, worin alle versandten E-Mails gesammelt werden. Wird eine Konversation in diesem Label aufgeschlagen, öffnen sich nur die versendeten E-Mails, während die übrigen Nachrichten geschlossen bleiben. Der Anrisstext in der Konversations-Übersicht stammt nun nicht von der aktuellen, sondern von der letzten versandten Nachricht. Damit man E-Mails bequem zu Papier bringen kann, steht eine Druckoption zur Verfügung. Dabei macht sich erneut die Konversations-Bedienung bemerkbar, denn nur gesamte Konversationen lassen sich darüber ausdrucken, nicht aber einzelne E-Mails - immerhin kommt eingeblendete Werbung so nicht zu Papier.

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Gmail
Gmail
Für das automatische Sortieren von E-Mails bietet Gmail Filterfunktionen, um nach Absender, Empfänger, Betreffzeile oder Nachrichtentext zu filtern und dabei das Vorhandensein von Anhängen zu berücksichtigen. Im Nachrichtentext kann zudem nach vorhandenen oder nicht vorhandenen Schlüsselwörtern gefiltert werden. Aussortierte E-Mails lassen sich archivieren, in den Papierkorb verschieben oder mit beliebigen Labeln kennzeichnen, was der üblichen Filterablage in Verzeichnissen bei anderen E-Mail-Lösungen entspricht. Insgesamt verwaltet Gmail maximal 20 Filter, die sich allesamt nicht nachträglich bearbeiten, sondern nur löschen und neu anlegen lassen. Immerhin gibt es eine Testfunktion, um Filtereinstellungen auf den aktuellen Nachrichten-Bestand anzuwenden. Ohnehin verhält sich die Filterfunktion diesbezüglich ungewöhnlich: Denn neu angelegte Filter wirken sich sofort auf alle gespeicherten E-Mails aus und beziehen sich nicht - wie normalerweise üblich - primär auf neu empfangene Nachrichten. Das kann sehr lästig sein, wenn man den vorhandenen Datenbestand nicht filtern möchte. Der in Gmail integrierte Spam-Filter arbeitete im Test noch recht unzuverlässig und erkannte viele Werbebotschaften nicht.

Mit dem Speicherplatz von 1 GByte will Gmail Nutzer dazu bewegen, keine E-Mails mehr zu löschen, sondern diese aufzubewahren - ganz im Unterschied zu anderen Freemail-Anbietern, wo das Fassungsvermögen von ein paar MByte schnell erreicht ist und man zum digitalen Kehrbesen greifen muss. Mit Gmail will man dem Nutzer eine womöglich eintrainierte Lösch-Mentalität abgewöhnen: So erscheinen Hinweise, sobald man eine Konversation endgültig löschen will, die darauf aufmerksam machen, dass dies eigentlich unnötig ist. Die Konversations-bezogene Bedienung führt dazu, dass sich natürlich nur komplette Konversationen, nicht aber einzelne E-Mails darin löschen lassen. Das Aufbewahren von Nachrichten ist wichtig, da sich sonst die von Google angepriesene Suchfunktion kaum sinnvoll nutzen lässt. Mit der Suchfunktion unterscheidet sich Gmail von anderen Web-Mailern - liefert aber gemessen an E-Mail-Clients das Übliche - denn dort gehört eine Suche zu den grundlegenden Standardfunktionen. Gmail kann den Nachrichtentext, die Betreffzeile sowie Absender und Empfänger aller Konversationen durchforsten. Öffnet man eine per Suchfunktion ausgewählte Konversation, erscheinen automatisch die E-Mails mit dem gefundenen Suchwort, während die übrigen E-Mails wie gewohnt ausgeblendet bleiben.

Gmail
Gmail
Im Moment kann Gmail nur mit einer Auswahl an Browsern bedient werden, wozu der Internet Explorer ab der Version 5.5 sowie Mozilla 1.4 und höher gehören. Das schließt natürlich auch auf Mozilla 1.4 aufsetzende Applikationen wie Netscape 7.1 sowie Firefox 0.8 ein. Jedoch kann der Dienst zurzeit weder mit Opera noch mit Safari genutzt werden - hier hilft auch keine Änderung der Browser-Kennung. Ganz gleich, welchen Browser man verwendet, müssen Cookies akzeptiert und JavaScript eingeschaltet werden. Getestet wurde Gmail mit Firefox 0.8, wobei auffiel, dass Gmail gelegentlich anscheinend falsche Befehle an den Browser übergab, weil sich statt eines neuen Browser-Fensters eine neue Browser-Instanz öffnete.

Im Unterschied zu anderen Web-Mailern kann Gmail nur per Web-Browser benutzt werden; ein Mail-Abruf per POP3 oder IMAP steht derzeit nicht zur Verfügung. Ob Google derartige Zugriffsmöglichkeiten später anbieten wird, ist derzeit ungewiss. Denn ein Zugriff über einen E-Mail-Client per POP3 oder IMAP würde bedeuten, dass sich die Gmail-Konversationen und auch -Labels damit nicht nutzen lassen.

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Ekelpack 23. Aug 2007

Geschäftlich? Bei GMail? Puh! Ich brauch jetzt erstmal einen Espresso und Aspirin...

MosesVsRamses 18. Jul 2007

Dann Bewerb dich doch als Moderator und Miste aus. der richtige spam soll hierhin user2...

martin s. 08. Mai 2007

Man braucht gar keine Einladungen mehr um ein gmail konto zu eröffnen. einfach auf www...

Blubbernet 07. Feb 2007

Naja wie man es halt nimmt, es soll ja auch geschäftliche Nutzer geben, die solche Mail...

Ich hätte auch... 27. Dez 2006


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