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Stiftung Warentest: Wenige LCD-TVs haben gute Bildqualität

LCD- und Röhrenfernseher von 2.000,- bis 4.000,- Euro im Vergleichstest. Stiftung Warentest hat in ihrer Mai-2004-Ausgabe die Bild- und Tonqualität einiger LCD-Fernseher der gehobeneren Preisregion von 2.000,- bis 4.000,- Euro mit der von Röhrenfernsehern verglichen. Das Ergebnis: Nur wenige der flachen LCD-TVs konnten es mit den alteingesessenen analogen Bildröhren aufnehmen.
/ Christian Klaß
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Nur zwei der acht von der Stiftung Warentest geprüften LCD-Fernseher konnten es qualitativ mit den verglichenen, fast durchweg "guten" Röhren aufnehmen. "Für den höheren Preis bekommt der Käufer nicht immer ein größeres Fernsehvergnügen", so das nüchterne Urteil der Tester.

Das Problem der LCD-Technik bestehe besonders im Bildaufbau. Durch zu langsame LCD-Panels könne es zudem passieren, dass ein schnell fliegender Tennisball einen "Kometenschweif" hinter sich herziehe. Um mit Freunden gemeinsam die Fußball-EM zu schauen, seien LCD-Fernseher deshalb nicht ideal geeignet: Eine optimale Sitzposition sei bei den meisten LCD-Geräten unerlässlich, da die Blickwinkelabhängigkeit der LCDs dazu führe, dass nicht direkt vor dem Fernseher sitzende Zuschauer ein schlechteres Bild zu sehen bekämen – bei Röhren ist dies nicht der Fall.

Doch nicht nur bei der Bildqualität, auch bei der Tonqualität gebe es Mängel bei den LCDs: Insgesamt sollen beim Klang die Röhren vorn liegen, die LCD-Fernseher könnten hingegen schrill klingen, da ihnen die tieferen Frequenzen fehlen.

Das Fazit der Stiftung Warentest: "Die Pixeltechnik der LCDs verspricht mehr Bildschärfe, aber nur Testsieger Sony und Toshiba haben wie alle Röhrenfernseher eine 'gute' Bildqualität. Bei den Röhrengeräten bietet der Panasonic TX das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für 950 Euro."


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