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Gentoo Linux 2004.1 erschienen

Chef-Architekt Daniel Robbins zieht sich zurück. Mit der Version 2004.1 ist das zweite, turnusmäßige Release der Linux-Distribution Gentoo in diesem Jahr erschienen. Die neue Version bereinigt einige Fehler und soll die Bedienbarkeit von Gentoo, dessen Sicherheit sowie die allgemeine Qualität der Distribution verbessern.
/ Jens Ihlenfeld
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So werden aus Sicherheitsgründen GPG-Signaturen und Listen der in den Live-CDs und Stages enthaltenen Dateien bereitgestellt, so dass die Integrität der Software-Pakete überprüft werden kann. Aber auch Catalyst, das jetzt in der Version 1.0.7 vorliegt, wurde umfangreichen Überarbeitungen unterzogen. Die Software erlaubt es, angepasste Live-CDs und so genannte Stages zu erstellen, mit denen sich Gentoo installieren lässt.

Die eigentlichen Software-Pakete werden bei Gentoo laufend aktualisiert und über die Server des Projekts zur Verfügung gestellt. Die Software wird dabei in der Regel auf dem jeweiligen Zielsystem aus den entsprechenden Quelltexten übersetzt und so optimal auf das System angepasst. Zu den regelmäßigen Releases, die viermal im Jahr erscheinen, werden vor allem die CD-Images und Stages in aktualisierten Versionen zur Verfügung gestellt.

Unterdessen wurde bekannt, dass sich Daniel Robbins, der das Gentoo-Projekt ins Leben rief und bislang als Chef-Architekt leitete, aus dem Projekt zurückzieht. Er sorgte aber dafür, dass zuvor die Rechte an Gentoo an das dafür geschaffene Non-Profit-Unternehmen Gentoo Technologies übertragen wurden. Gentoo Technologies soll sich, geführt aus einem Board von so genannten Trustees, zusammen mit den rund 200 Gentoo-Entwicklern um die weitere Entwicklung von Gentoo kümmern.

Gentoo Linux 2004.1 kann auf diversen Mirrors(öffnet im neuen Fenster) heruntergeladen werden.


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