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Fast fertig: Fedora Core 2 test3 erschienen

Fedora Core 2 unterstützt SELinux der NSA. Die Linux-Distribution Fedora Core nähert sich der Version 2. Die von Red Hat unterstützte freie Distribution liegt jetzt in einer dritten und letzten Testversion vor. Fedora Core 2 integriert erstmals SELinux (Security Enhanced Linux), das vom US-Geheimdienst NSA entwickelt wurde. Zudem wurde das auf Grund seiner neuen Lizenz umstrittene XFree86 ausgewechselt.
/ Jens Ihlenfeld
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SELinux ist zwar in Fedora Core 2 enthalten, in der Standardeinstellung aber abgeschaltet. Um es zu nutzen, muss dem Installer über den Boot-Prompt der Befehl "selinux" übergeben werden. Beim Kernel setzt man auf die aktuelle Serie 2.6.

Zudem wurde die X11-Implementierung XFree86 durch das von der X.org Foundation entwickelte X11R6.7.0 ersetzt. Dieses ist eine Mischung aus dem offiziellen X11R6-Release und XFree86 4.4.0rc2, enthält aber weitere Updates, beispielsweise für Xrender, Xft, Xcursor und die Fontconfig-Bibliotheken. Als Desktops werden GNOME 2.6 sowie KDE 3.2.2 mitgeliefert.

Neu ist zudem Subversion 1.0, das als Ersatz für CVS gehandelt wird.

Die dritte Testversion des Fedora Core 2 wird zudem mit einem speziellen Image für USB-Speichersticks geliefert. Zudem wird eine grafische Installation per FTP und HTTP unterstützt und auch eine Installation per VNC ist jetzt möglich.

Der Fedora Core 2 test3 unterstützt 31 Sprachen und kann unter fedora.redhat.com(öffnet im neuen Fenster) sowie diversen Mirrors(öffnet im neuen Fenster) heruntergeladen werden.


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