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AutoZone wehrt sich gegen SCO

SCO soll Beweise vorlegen und warten. Der Autoteile-Händler AutoZone, der erste Linux-Anwender, der von SCO wegen Urheberrechtsverstößen verklagt wurde, setzt sich gegen SCO zur Wehr. Das Unternehmen forderte das Gericht auf, das Verfahren entweder auszusetzen, bis im Prozess SCO gegen IBM entschieden ist, oder SCO dazu zu bringen, Beweise vorzulegen.
/ Jens Ihlenfeld
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SCOs Klage lasse offen, inwiefern AutoZone durch die Nutzung von Linux SCOs Urheberrechte verletze. Entsprechende Details seien in der Klage von SCO nicht enthalten. Da zudem schon drei Verfahren anhängig sind (SCO gegen IBM, Novell gegen SCO und Red Hat gegen SCO), sei das Gericht gut beraten, das Verfahren gegen AutoZone auszusetzen. Das Ergebnis in den übrigen Verfahren könnte schließlich den gesamten Rechtsstreit gegen AutoZone überflüssig machen.

Alternativ könne das Gericht SCO aber auch dazu bewegen, konkrete Beweise vorzulegen, inwiefern AutoZone gegen Urheberrechte an UNIX verstoße. SCO müsste dazu die entsprechenden Code-Zeilen offenlegen, was das Unternehmen bislang vermieden hat.

In einem zweiten Antrag bittet AutoZone das Gericht in Nevada, das Verfahren nach Tennessee zu verlegen. Zwar habe AutoZone einige Geschäfte in Nevada, der Hauptsitz des Unternehmens liegt aber in Tennessee. SCO selbst sitzt in Utah und hat nach Informationen von AutoZone keine Niederlassung in Nevada.


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