Abo
  • Services:

IBM zeigt neue Virtualisierungstechnik für Unix-Systeme

Mainframe-Technik soll höhere Auslastung von Server-Systemen erlauben

IBM hat eine neue Virtualisierungs-Engine vorgestellt, die noch in diesem Jahr in Servern und Speichersystemen zum Einsatz kommen soll. Sie nutzt bislang nur im Mainframe-Bereich eingesetzte Techniken und soll es erlauben, Systeme zu einem deutlich höheren Grad auszulasten und so bislang ungenutzte Ressourcen aktiv zu verwenden.

Artikel veröffentlicht am ,

IBM will mit seiner aus der Mainframe-Welt stammenden Technik einen neuen Industrie-Standard setzen. Dabei verbindet IBM seine Mainframe-Techniken mit seinen Management-Tools der Marke Tivoli sowie Grid-Fähigkeiten und einem WebSphere-Runtime-Environment.

Stellenmarkt
  1. Bechtle Onsite Services, Neckarsulm, Stuttgart, Ingolstadt
  2. SEG Automotive Germany GmbH, Stuttgart-Weilimdorf

Die Technik soll auf IBMs Power-Prozessoren eine fortschrittliche "Mikro-Partitionierung", wie sie aus der Mainframe-Welt bekannt ist, erlauben. Bis zu zehn Server mit unterschiedlichen Betriebssystemen sollen sich auf einem Unix-System pro Prozessor betreiben lassen. Im Mainframe-Bereich ist es möglich, Rechenkapazität ab einem Prozent CPU-Leistung auf die verschiedenen virtuellen Server zu verteilen.

Die Virtualisierungs-Engine soll aber nicht nur Rechenleistung, sondern auch Netzwerk, Speicher und LAN virtualisieren können. So soll es dann möglich sein, bis zu zehn vollkommen unabhängige Server auf einem Prozessor zu betreiben. Die Administration aller Systeme soll zentral über den "IBM Director Multiplatform" erfolgen. Spezielle Management-Tools sollen zudem für eine optimale Ressourcen-Nutzung sorgen, auch auf Nicht-IBM-Systemen.

Im Mainframe-Bereich sei es mit entsprechenden Techniken gelungen, die System-Auslastung auf 80 Prozent zu steigern, während normale Unix-Systeme gerade einmal 15 Prozent ihrer Ressourcen nutzen.

Schon im zweiten Quartal 2004 sollen erste Virtualisierungstechniken in IBMs iSeries zu haben sein. Auf Intel-Systemen will IBM aber auf Angebote von Drittherstellern zurückgreifen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 39,99€ (Release 14.11.)
  3. 49,95€
  4. (verbleibt danach dauerhaft im Account)

JJ 28. Apr 2004

Wenn das so ähnlich wie bei einer zSeries 990 bzw. der S/360 läuft, ist es eine feine...

meina me 28. Apr 2004

hier wird's um pure Effizienz gehen, PC-Emulatoren gibt es ja zu genüge, aber die...

Calvino 28. Apr 2004

Hmm "bis zu 10 Server auf einer CPU". Wie wärs mit virtuozzo? www.sw-soft.com/virtuozzo...


Folgen Sie uns
       


Amazons Kindle Paperwhite (2018) - Hands on

Amazons neue Version des Kindle Paperwhite steckt in einem wasserdichten Gehäuse. Außerdem unterstützt der E-Book-Reader Audible-Hörbücher und hat mehr Speicher bekommen. Das neue Modell ist zum Preis von 120 Euro zu haben.

Amazons Kindle Paperwhite (2018) - Hands on Video aufrufen
Agilität: Wenn alle bestimmen, wo es langgeht
Agilität
Wenn alle bestimmen, wo es langgeht

Agiles Arbeiten ist, als ob viele Menschen gemeinsam ein Auto fahren. Aber wie soll das gehen und endet das nicht im Riesenchaos?
Von Marvin Engel

  1. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix
  2. Bundesagentur für Arbeit Ausbildungsplätze in der Informatik sind knapp
  3. IT-Jobs "Jedes Unternehmen kann es besser machen"

Coachingbuch: Metapher mit Mängeln
Coachingbuch
Metapher mit Mängeln

Der Persönlichkeitscoach Thomas Hohensee plädiert in seinem neuen Buch dafür, problematische Kindheitsmuster zu behandeln wie schadhafte Programme auf einem Rechner: mit Reset, Updates und Neustart. Ein origineller Ansatz - aber hält er dem Thema stand?
Von Cornelia Birr

  1. Elektronisch Arzneimittelrezept kommt auf Smartphone
  2. Relayr Rückstandsglaube als Startup-Vorteil
  3. Liberty Global Ericsson übernimmt Netzwerkbetrieb bei Unitymedia

Battlefield 5 im Test: Klasse Kämpfe unter Freunden
Battlefield 5 im Test
Klasse Kämpfe unter Freunden

Umgebungen und Szenario erinnern an frühere Serienteile, das Sammeln von Ausrüstung motiviert langfristig, viele Gebiete sind zerstörbar: Battlefield 5 setzt auf Multiplayermatches für erfahrene Squads. Wer lange genug kämpft, findet schon vor der Erweiterung Firestorm ein bisschen Battle Royale.

  1. Dice Raytracing-Systemanforderungen für Battlefield 5 erschienen
  2. Dice Zusatzinhalte für Battlefield 5 vorgestellt
  3. Battle Royale Battlefield 5 schickt 64 Spieler in Feuerring

    •  /