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Stretch verbindet Prozessor und FPGA

"Hotspots" sollen sich zu einzelnen Instruktionen zusammenfassen lassen. Das kalifornische Unternehmen Stretch kündigte unter der Bezeichnung S5000 eine Familie von Prozessoren mit einer integrierten Logik-Einheit an, die sich per Software speziell für bestimmte Aufgaben konfigurieren lässt. Die Embedded-Prozessoren sollen sich so auch in rechenintensiven Umfeldern einsetzen lassen.
/ Jens Ihlenfeld
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Die S5000-Chips vereinen die einfache Programmierung von GPPs (General-Purpose-Prozessor) und DSPs (Digital Signal Prozessor) mit den flexiblen Möglichkeiten zu Parallelisierung von FPGAs (Field Programmable Gate Array). Dazu bettet Stretch programmierbare Logik in die Prozessorarchitektur.

Die Chips basieren auf dem RISC-Kern von Tensilicas Xtensa-Prozessoren, die um die "Stretch Instruction Set Extension Fabric" (ISEF) erweitert wurden. Damit können Entwickler die Instruktionen des Prozessors mit C bzw. C++ Code erweitern, statt wie bisher komplexe Systeme aus mehreren Prozessoren zu bauen. Rechenintensive Teilaufgaben können dann gezielt zu einer Prozessor-Instruktion zusammengefasst und automatisch in eine ISEF-Konfiguration überführt werden. Stretch verspricht neben einer besonders einfachen Handhabung für Entwickler vor allem einen hohen Leistungszuwachs.

Stretch will zunächst drei Varianten des Chips auf den Markt bringen, die sich in der Art und Zahl der unterstützten Schnittstellen (Gigabit Ethernet, PCI-32, PCI-X) und dem unterstützten Speicher unterscheiden. Den Anfang macht der S5400, der im November 2004 für 35,- US-Dollar (bei Abnahme von 25.000 Stück) auf den Markt kommen soll.


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