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Verdi finanziert Kampagne gegen Arbeitsbedingungen bei eBay

Angebliche Mitarbeiter-Website gewerkschaftsfinanziert. Hinter den Internet-Protesten angeblicher eBay-Mitarbeiter gegen ihr Unternehmen steckt die Gewerkschaft ver.di. Wie das Nachrichtenmagazin Focus berichtete, ist es Ziel der im ver.di-Auftrag von der Berliner Kommunikationsagentur Q-Mindware erarbeiteten Kampagne, bei eBay bis August 2004 einen Haustarifvertrag zu erzwingen.
/ Andreas Donath
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Federführend für die Aktion ist die ver.di-Abteilung connexx.av, die Focus zufolge zum Fachbereich Acht unter der Leitung von ver.di-Bundesvorstand Frank Werneke gehört.

Für den Fünf-Phasen-Plan überwies ver.di der Agentur nach Focus vorliegenden Dokumenten bereits eine Summe in Höhe von 40.000 Euro. Zu den geplanten Maßnahmen gehören in den Phasen eins und zwei der Aufbau der Internet-Seite www.epay.tv und die dazugehörige anonyme Umfrage, die in einigen Medien(öffnet im neuen Fenster) so dargestellt wurde, als sei sie von eBay-Mitarbeitern in einer Guerilla-Aktion gestartet worden.

Für die Phasen drei und vier wird nach Focus-Angaben empfohlen, eBay als "Abzocker-Plattform" darzustellen und den Internet-Auftritt mit Hilfe von "Hacktivisten" zu attackieren. Phase fünf beschreibt der Satz: "Wir fahren den Erfolg ein".

Connexx.av-Projektleiter Wille Bartz verteidigte in Focus die Kampagne mit den Worten: "Wir wollten nur die Arbeitsbedingungen der eBay-Mitarbeiter verbessern. EBay-Sprecher Nerses Chopurian hingegen fordert naturgemäß: "Ver.di muss die Aktionen gegen eBay einstellen."


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