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Microsoft legt kräftig zu

Rechtsstreitigkeiten belasten das Ergebnis. Microsoft meldet für das dritte Quartal seines Geschäftsjahres 2004 einen Umsatz von 9,18 Milliarden US-Dollar, ein Zuwachs von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das operative Ergebnis ging, belastet durch Microsofts rechtliche Auseinandersetzungen, unterdessen deutlich von 2,74 auf 1,28 Milliarden US-Dollar zurück.
/ Jens Ihlenfeld
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Der Nettogewinn für Microsofts drittes Geschäftssquartal liegt bei 1,32 Milliarden US-Dollar. Das Ergebnis wird vor allem durch Microsofts Rechtstreitigkeiten belastet. Die Einigung mit Sun und die von der EU verhängte Strafe drücken den Gewinn um 2,53 Milliarden US-Dollar.

Dennoch zeigt sich Microsofts Finanzchef John Connors äußerst zufrieden, das Ergebnis habe alle Erwartungen übertroffen.

Der Geschäftsbereich "Information Worker", zu dem unter anderem die Office Suite zählt, legte um 18 Prozent zu, vor allem dank einer steigenden Nachfrage nach Office XP. Im Bereich "Server und Tools" konnte Microsoft um 19 Prozent zulegen, hier war es vor allem der steigende Absatz von Windows, Exchange, SQL Server und den Produkten der Visual-Studio-Reihe. Auch MSN legte um 16 Prozent zu und war in diesem Quartal profitabel.

Für das vierte Quartal erwartet Microsoft einen Umsatz von 8,9 bis 9,0 Milliarden US-Dollar, der operative Gewinn soll bei 2,8 bis 2,9 Milliarden US-Dollar liegen.


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