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Opera 7.50 Beta 1 - runderneuerte Version des Browsers

Opera 7.50 Beta 1 für Windows, Linux, MacOS, FreeBSD und Solaris erhältlich. Nach mehreren internen Alpha-Versionen bietet der norwegische Browser-Hersteller Opera eine erste öffentliche Beta-Version von Opera 7.50 für zahlreiche Betriebssystem-Plattformen – darunter auch für MacOS X – zum Download an. Mit der aktuellen Version erhält der Browser im Unterschied zu Opera 7.23 zahlreiche Neuerungen, um die Bedienung zu vereinfachen. Nun gehört ein IRC-Client zum Lieferumfang und der E-Mail-Client wurde stark überarbeitet.
/ Ingo Pakalski
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Die in Opera 7.50 grundlegend überarbeitete Bedienoberfläche soll eine einfachere Steuerung bringen. So wurde das Hauptmenü um den Menüpunkt "Tools" erweitert, um darüber "Wand"-Kennwörter, Cookies und Kontakte zu verwalten sowie verschiedene Browser-Einstellungen vorzunehmen oder das Transfer-Fenster sowie die History-Ansicht aufzurufen. Sämtliche Toolbars lassen sich sehr bequem über einen zentralen Dialog noch umfangreicher konfigurieren. Die Toolbars erscheinen auf Wunsch nur im Bedarfsfall, wie es bei der Navigationsleiste schon länger der Fall ist.

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Besonders umfangreiche Änderungen erfuhr der Panel-Bereich, über den man etwa Lesezeichen, E-Mail-Adressen, den Webseiten-Verlauf, die Fenster-Übersicht, den Download-Manager, Notizen, den E-Mail- und neuen IRC-Client sowie die neu gestaltete Suchfunktion bequem erreicht. Den Wechsel zwischen den Panels erledigt eine weitere, frei platzierbare, schmale Icon-Leiste. Jedes einzelne Panel erhielt zur Bedienung eine Toolbar, worüber jede Panel-Ansicht auch mit nur einem Mausklick im Webseiten-Bereich geöffnet werden kann.

Auch dem E-Mail-Client M2 verpasste man eine komplett veränderte Oberfläche, die besonders die Suche nach und die Organisation von E-Mails erleichtern soll. So erhält jedes Postfach ein eigenes Verzeichnis mit einer monatlichen mbox-Datei, was die Übersichtlichkeit bei der Verwaltung steigern soll. Über eine neue Funktion werden neu eingegangene E-Mails über ein Tray-Icon angezeigt, während die Anzahl ungelesener Nachrichten nun auch in dem entsprechenden Panel erscheint. Über eine neue Schnittstelle lassen sich Wörterbücher zur Rechtschreibkorrektur in E-Mails und Formularfeldern einbinden, wobei die Open-Source-Variante Aspell unterstützt wird.

Zur effektiveren Spam-Abwehr erhielt der Mail-Client einen lernenden Filter, der das Aussortieren unerwünschter E-Mails anhand der Nachrichtentexte vereinfachen soll. Dabei lässt sich der betreffende Filter auch dazu verwenden, E-Mails thematisch zu sortieren. Für das Training des Filters werden E-Mails nur in den entsprechenden Bereich gezogen. Ebenso einfach lassen sich falsch erkannte E-Mails als Nicht-Werbemail kategorisieren. Allgemein soll das Indexieren und Durchsuchen von E-Mail nun deutlich zügiger vonstatten gehen.

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Sowohl der E-Mail-Client in Opera als auch der neu hinzugekommene IRC-Client unterstützen grafische Smileys; zudem wurde der Umgang mit Kontakten verbessert, wenn diese mehrere Adressen besitzen. Mit der neu hinzugekommenen Unterstützung von RSS 0.9x, 1.0 sowie 2.0 lassen sich Weblogs und News Services bequem in Opera einbinden. Schließlich kann das Standard-CSS-Stylesheet nun mit einer eigenen Version überschrieben werden, um sowohl in der Autoren- als auch in der Benutzeransicht das Aussehen von Webseiten zu beeinflussen. Generell wurde die Unterstützung für CSS, JavaScript und XML-Dokumente verbessert.

Die Beta 1 von Opera 7.50 für Windows(öffnet im neuen Fenster), Linux(öffnet im neuen Fenster), MacOS X(öffnet im neuen Fenster), FreeBSD(öffnet im neuen Fenster) und Solaris(öffnet im neuen Fenster) steht ab sofort in englischer Sprache in einer kostenlosen Version mit eingeblendeten Werbebannern mit und ohne Java-Engine zum Download bereit. Karsten Mehrhoff bietet bereits eine deutsche Sprachdatei(öffnet im neuen Fenster) kostenlos zum Download an. Zur Abschaltung der Werbebanner fällt eine Registrierungsgebühr in Höhe von 34,- Euro an. Mit Erscheinen der Beta 1 von Opera 7.50 rückt eine erste 7er-Version für die MacOS-Plattform in greifbare Nähe.


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