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IBM: Backup-System zur Datenspiegelung über große Distanzen

IBM Global Mirror soll bei Katastropen Datensicherheit bewahren. IBM hat mit dem "Total Storage Global Mirror" ein System vorgestellt, mit dem man im auch im Großschadensfall seine Daten retten kann. Dies wird durch die Spiegelung der Datenmengen über große Distanzen ermöglicht. Bisher halfen vor allem Geschwindigkeitsnachteile Unternehmen ab, auf diese Weise große Datenmengen zu sichern.
/ Andreas Donath
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Mit dem IBM-System soll es nur zu einer unwesentlichen Zeitverzögerung kommen. So entsteht nach Angaben des Unternehmens zum Beipiel durch eine Spiegelung über eine Distanz von 300 Kilometern lediglich eine Verzögerung von drei bis fünf Sekunden.

Das Verfahren soll besonders bei drohenden Datenverlusten, die beispielsweise durch Wirbelstürme, Erdbeben, Feuer oder menschgemachte Katastrophen großflächig entstehen können, nützlich sein. Global Mirror basiert auf Technologien aus dem Bereich PPRC (peer-to-peer remote copy) für den IBM Enterprise Storage Server. Unter anderem werden für die Übertragung nur zwei Glasfaser-Channels pro Speichersystem benötigt, wo andere konkurrierende Systeme bis zu vier Kabel brauchen, was sich auf die Betriebskosten auswirkt.

IBM TotalStorage Global Mirror for Enterprise Storage soll weltweit ab Mai 2004 für IBM eServer zSeries und offene Systeme erhältlich sein. Einen Preis teilte IBM nicht mit.


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