3DMark goes Shader 3.0 - auch ein Smartphone-Bench kommt
Nicht sonderlich überraschend ist – wie Futuremark auch selbst anmerkt -, dass der 3DMark03-Nachfolger voll DirectX9-kompatible 3D-Hardware voraussetzt. Zudem müssen mindestens dessen Pixel- und Vertex-Shader-Spezifikation 2.0 unterstützt werden, während der 3DMark03 in Teilen auch auf nur DirectX-8-kompatibler Hardware lief.
"Obwohl der 3DMark03 bereits DX9-Shader einführte und bis zu einem bestimmten Grad nutzte, soll der nächste 3DMark die Shader-Nutzung auf eine komplett neue Stufe heben" , heißt es seitens Futuremark.
Aus diesem Grunde wird der bisher nur als "Next 3DMark" betitelte 3DMark03-Nachfolger auf einer neuen 3D-Engine basieren, die mittels Microsofts High Level Shading Language (HLSL) 3.0-Shader dynamisch erzeugen soll. Dadurch, dass die Shader zur Laufzeit auf die im System steckende Hardware angepasst werden, sollen sie jeweils optimal laufen. Dennoch soll die gerenderte 3D-Grafik trotz unterschiedlicher Shader-Kompilierung jeweils gleich aussehen.
Dies soll einer Engine-Struktur entsprechen, wie sie künftige Spiele einsetzen werden, so Futuremark. Dynamische Shader-Generierung sei ein effizienter Weg, große 3D-Welten mit einer großen Auswahl an verschiedenen Materialien zu erzeugen. Die Runtime-Optimierung und -Kompilierung der dynamischen Shader soll schließlich optimale Shader für jede Hardware erzeugen.
Um diesen Punkt stritten sich Futuremark und Nvidia beim 3DMark03 noch, da Nvidia die Optimierung selbst mittels Treiber vornahm und dabei anfangs nur dicht am Original-Shader dran war. Mittlerweile segnet Futuremark getestete Treiber der verschiedenen Hersteller ab, sofern sie keine "Überoptimierung" vornehmen und damit das Ergebnis beeinflussen.