Softwarehaus MediaGold heißt nun Avanquest
Mit der Umbenennung der Töchter soll das internationale Netzwerk von Softwareverlagen künftig unter einer Marke auftreten. Ziel sei es, zum führenden Softwarevertrieb zu werden, wofür allerdings kein Zeitrahmen genannt wurde, in dem dies realisiert werden soll. Den größten Markt sieht BVRP-Gründer und -Vorstandsvorsitzender Bruno Vanryb zudem auch in Zukunft in der physikalischen Distribution von Softwarepaketen: "Trotz des Internetbooms wird der überwiegende Teil von Softwarepaketen immer noch – und sicher noch für einige Zeit – über den Handel verkauft."
Der Name "Avanquest" soll durch die Wortbestandteile Avan (= nach vorne) und Quest (= die Suche bzw. das Streben) auf den Pioniergeist des Software-Publishing-Netzes hinweisen. Die Umbenennung betrifft die fünf Tochterfirmen MediaGold (Deutschland, Großbritannien), ABSoft (Frankreich), Elibrium (USA), Guildsoft (Großbritannien) und Kommunikate (Großbritannien), die alle in den letzten fünf Jahren von BVRP aufgekauft wurden. Die drei britischen Töchter werden als Avanquest UK zusammengefasst und MediaGold bzw. nun Avanquest Deutschland als europäische Zentrale von Avanquest Worldwide auftreten.
Elibrium-CEO Christina Seelye und MediaGold-CEO Andy Goldstein wurden als neue Exekutiv-Direktoren von Avanquest Worldwide benannt. Daneben fungiert Christina Seelye zugleich als CEO und Präsidentin von Avanquest USA, wie auch Andy Goldstein seine Position als CEO und Geschäftsführer in der neuen Avanquest Deutschland GmbH beibehält.
Das Netz von Avanquest-Firmen bündelt Produktrecherche und -auswahl, die Gesamtmarketingstrategie, die technische Unterstützung und andere operative Facetten. Außerdem unterhält Avanquest Partnerschaften mit Verlagen und Vertrieben in Spanien, Italien, Japan, Australien und Südafrika.



