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Lindows will an die Börse

Börsengang soll 57,5 Millionen US-Dollar einbringen. Der Linux-Anbieter Lindows, der seine Linux-Distribution Lindows OS auf Druck von Microsoft kürzlich in Linspire umbenannte, will an die Börse, berichtet das Wall Street Journal. Insgesamt will Lindows im Rahmen einer holländischen Auktion(öffnet im neuen Fenster) 57,5 Millionen US-Dollar einsammeln.
/ Jens Ihlenfeld
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Lindows wurde von Michael L. Robertson gegründet, der einst auch MP3.com ins Leben rief. Das Unternehmen hatte einst angekündigt, ein Linux-basiertes Betriebssystem zu entwickeln, das vollständig kompatibel zu Windows ist. Letztendlich bietet man eine recht spartanische, auf Debian basierende Linux-Distribution an, die mit Hilfe von CrossOver Office einige Windows-Applikationen unterstützt.

Wie einst schon MP3.com zeigt sich Lindows streitlustig; neben Microsoft, mit denen Lindows über den eigenen Namen und die Marke Windows streitet, ist man auch mit dem Linux-Anbieter Xandros im Klinsch. Die Unternehmen hatten einst zusammengearbeitet.

Laut Wall Street Journal haben die Wirtschaftsprüfer von PricewaterhouseCoopers Zweifel an der Überlebensfähigkeit des Unternehmens aus eigener Kraft geäußert. Lindows habe im Jahr 2003 bei einem Umsatz von 2,1 Millionen US-Dollar einen Verlust von 4,1 Millionen US-Dollar erwirtschaftet.


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