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Red Hat will Prozess gegen SCO fortsetzen

Red Hat: Aussetzung des Verfahrens schadet uns. Der Linux-Anbieter Red Hat will die vom Gericht entschiedene Aussetzung seiner Klage gegen SCO nicht hinnehmen. Richterin Sue Robinson hatte entschieden, das Verfahren zunächst auszusetzen, bis im Streit zwischen SCO und IBM entschieden ist. Red Hat sieht sich dadurch aber benachteiligt und will das eigene Verfahren fortsetzen.
/ Jens Ihlenfeld
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Die Richterin hätte die Aussetzung ohne vorherige Anhörung von Red Hat entschieden und Red Hat daher auch keine Möglichkeit gegeben darzustellen, welche Folgen eine Aussetzung des Verfahrens habe. Ziel der Klage von Red Hat sei es, das Vorgehen von SCO gegen die eigenen Kunden zu unterbinden, aber genau dies werde SCO durch die Aussetzung des Verfahrens weiterhin ermöglicht, so Red Hat.

Zudem habe SCOs Klage gegen IBM wie auch IBMs Gegenklage gegen SCO nichts mit Red Hats Klage zu tun, gehe es dabei doch vornehmlich um Vertragsverletzungen. Red Hat hingegen will gerichtlich feststellen lassen, dass seine Linux-Distribution nicht gegen Urheberrechtsgesetze verstößt. Zudem habe SCO begonnen, Linux-Nutzer zu verklagen.

Die Richterin hatte am 6. April SCOs Antrag auf Einstellung des Verfahrens abgelehnt, es aber zunächst bis zu einer Entscheidung im Streit zwischen SCO und IBM ausgesetzt. Nur wenn sich dieses Verfahren verzögere, wolle die Richterin Red Hats Klage gegen SCO vorzeitig wieder aufnehmen.


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