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Serial ATA: Neue Spezifikationen verabschiedet

Transferrate auf 3 GBit/s verdoppelt, neue Kabel und Stecker definiert. Die Serial ATA Working Group hat auf dem europäischen Intel Developer Forum zwei neue Spezifikationen vorgestellt. Die eine Spezifikation verdoppelt die Datentransferrate von Serial ATA, die andere definiert neue Kabel und Stecker zur Unterstützung weiterer Applikationen und Einsatzbereiche.
/ Jens Ihlenfeld
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Die Spezifikation für Serial ATA der zweiten Generation ist damit abgeschlossen und unterstützt einen Datendurchsatz von 3 GBit pro Sekunde (rund 300 MByte/s). Der Release Candidate dieser Spezifikation durchläuft derzeit den Ratifizierungsprozess, der in 30 Tagen abgeschlossen sein soll. Erste SATA-Produkte mit Unterstützung für die höheren Datentransferraten wurden bereits angekündigt.

Die neue SATA-Version erreicht die höheren Signalgeschwindigkeiten dabei ohne neue Kabel und Stecker. Dennoch wurde eine neue Spezifikation, "Volume 2", für Kabel und Stecker auf dem IDF vorgestellt. Auch der Release Candidate dieser Spezifikation befindet sich derzeit im Ratifizierungsprozess.

Unter anderem wurde eine interne Multi-Lane-Kabel- und Steckerbaugruppe für die Optimierung der Verbindungen zwischen mehreren internen Host Ports sowie internen Geräten oder rückseitigen Platinen spezifiziert. Damit ist es möglich, beispielsweise ein RAID-Array mit mehreren Platten über ein Kabel an mehrere Ports eines RAID-Controllers anzuschließen. 3Ware unterstützt mit seinen aktuellen SATA-RAID-Controllern bereits die entsprechenden Kabel. Auch externe Kabel- und Steckerlösungen zum Anschluss externer Speichergeräte wurden spezifiziert, einschließlich externer Multi-Lane-Kabel- und Steckerlösungen.


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