Matrox QID Pro: Vier Monitore an einer PCI-Karte

Von der QID Pro angesteuert werden können sowohl VGA- als auch DVI-Displays, wobei jeweils eine maximale Auflösung von 1.600 x 1.200 unterstützt wird. Es lassen sich nicht nur einzelne Monitore, sondern alternativ auch zwei hochauflösende Monitore mit doppelten Eingängen ansteuern. Matrox verspricht eine gewohnt gute Bildqualität bei der Ausgabe.
Ein Alarmton soll bei streikendem Lüfter vor Ausfall der Hardware warnen - mit einer passiven Kühlung kann Matrox in diesem Fall also nicht dienen. Laut Hersteller kann die Grafikkarte sowohl in 32-Bit-33-MHz- als auch 64-Bit-66-MHz-PCI-Steckplätzen betrieben werden - und ohne zusätzlichen Stromanschluss auskommen. Damit soll die Karte auch in Servern und Workstations ohne AGP-Anschluss genutzt und auf Wunsch zusammen mit anderen PCI-, AGP- oder PCI-Express-Grafikkarten eingesetzt werden können. Die weniger leistungsfähige QID ist hingegen nur für AGP-Steckplätze ausgelegt.
Zukünftige Versionen der QID Pro sollen auch über Frame-Lock-/Genlocking-Funktionen für Videoüberblendungen verfügen, was für den Einsatz in Filmproduktionsstudios und Überblendungen wichtig ist. Treiber will Matrox nicht nur für Windows 2000/XP, sondern auch für Linux bereitstellen, bisher gibt es aber nur die Windows-Treiber.
Die Auslieferung der QID Pro mit 256 MByte Speicher erfolgt laut Matrox Deutschland voraussichtlich ab Juni 2004 zu einem noch nicht bekannten Preis. Der Vorgänger QID mit 128 MByte kostet rund 600,- US-Dollar zzgl. Steuer.



