Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Adobe bringt Updates von Premiere Pro und After Effects

Beide Adobe-Applikationen erhalten leichte Verbesserungen. Adobe bietet sowohl von der Videoschnitt-Software Premiere Pro als auch von der Animations-Applikation After Effects demnächst neue Versionen an, die mit einigen Verbesserungen aufwarten. Die kleinen Neuerungen in der Windows-XP-Software Premiere Pro sollen den Videoschnitt vereinfachen. Auch After Effects erhielt in der Version 6.5 nur kleine Detailverbesserungen.
/ Ingo Pakalski
Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Ein neuer Projekt-Manager in Premiere Pro 1.5 entfernt bequem nicht benutztes Material aus einem Projekt, um dieses speicherplatzschonend für den Transport oder für Backup-Zwecke abzuspeichern. Die Audio-Komponente erhielt neue VST-Filter und Verbesserungen, um Audio-Clips leichter zu bearbeiten. Über eine Favoriten-Funktion können die Einstellungen häufig genutzter Effekte gespeichert werden, um diese leicht wieder abzurufen. Die Farbkorrektur von Bildern und Frames über die gesamte Zeitleiste soll mit nur einem Klick möglich sein. Über neue Bezier-Keyframe-Controls lassen sich realistischere Animationen für Videos und Bilder bewerkstelligen.

Animation-Presets speichern in After Effects 6.5 beliebige Ebenen-Einstellungen, um diese auf andere Ebenen anwenden zu können. So gehören 250 neue Text-Animationen und 60 neue Effekte zum Lieferumfang der Animationssoftware. Ein verbessertes Clone-Werkzeug erleichtert den Wechsel zwischen verschiedenen Voreinstellungen, während eine verbesserte Farbkorrektur in die Software integriert wurde.

Neue Werkzeuge vereinfachen nach Adobe-Angaben das Einlesen von Dateien aus verschiedenen Quellen und ermöglichen die Automatisierung von Programmabläufen über Script-Code. Schließlich soll die OpenGL-Unterstützung deutlich schneller sein und dabei genauer zu Werke gehen. Über neu integrierte Befehle sollen sich Daten zwischen Premiere Pro und After Effects besonders einfach austauschen lassen, ohne dass wichtige Informationen verloren gehen.

Premiere Pro 1.5 Windows XP sowie After Effects 6.5 für Windows 2000, XP und MacOS X soll im zweiten Quartal 2004 in den USA erscheinen. Premiere Pro 1.0 wird dann 699,- US-Dollar kosten, während das Upgrade bei 99,- US-Dollar liegen wird. Die Standard-Version von After Effects 6.5 gibt Adobe mit einem Preis von 699,- US-Dollar an; die Professional-Ausführung kostet dann 999,- US-Dollar. Ein Upgrade kostet jeweils 99,- US-Dollar. Derzeit ist nicht bekannt, wann und zu welchen Preisen die Produkte hier zu Lande in den Handel kommen werden.

Zusammen mit Audition 1.5 und Encore DVD 1.5 bietet Adobe die beiden Applikationen als Video Collection 2.5 für Windows XP zum Preis von 1.550,- Euro ebenfalls im zweiten Quartal 2004 an. Von einem der in dem Software-Paket enthaltenen Einzel-Applikationen erhält man zum Preis von 1.190,- Euro ein Upgrade auf die Programmsammlung. Der Upgrade-Preis einer älteren Video Collection liegt bei 290,- Euro. Die Professional-Ausführung kostet rund 2.270,- Euro und enthält die Professional-Ausführung von After Effects statt der normalen Variante und zusätzlich Photoshop CS.

Update vom 19. April 2004, 12:30 Uhr:
Adobe reichte nun die Preise für die deutschsprachigen Versionen der Software nach, die ebenfalls im zweiten Quartal 2004 in den Handel kommen sollen. So wird Premiere Pro 1.5 für Windows XP 890,- Euro kosten, während der Upgrade-Preis bei 115,- Euro liegt. Die Standard-Version von After Effects 6.5 für Windows 2000, XP und MacOS X wird 950,- Euro kosten, während es die Professional-Variante für 1.550,- Euro gibt. Das Upgrade von einer Vorversion kostet jeweils 115,- Euro.


Relevante Themen