Für den Dauereinsatz geeignete Kompaktsysteme. Hitachi liefert in Japan seit kurzem die Desktop-PCs HF-W2000 und HF-W6500, in denen Intels primär für den Notebook-Einsatz konzipierte, stromsparende Pentium-M- und Celeron-M-Prozessoren stecken. Der Pentium-M-Rechner HF-W2000 soll durch kompakte Abmaße und geringes Gewicht für den Einsatz in engen, auch industriellen Arbeitsbereichen gedacht sein, eignet sich aber dank zweitem Ethernet-Anschluss auch als Router.
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Die Modelle der neuen HF-W2000-Serie beherbergen einen Pentium-M-Prozessor mit 1,6 GHz, bis zu 2 GByte ECC-DDR-SDRAM-Speicher, eine 80-GByte-IDE-Festplatte, ein CD-ROM, ein Diskettenlaufwerk, zwei PCI-Steckplätze (vermutlich für Karten niedriger Bauhöhe), drei USB-Schnittstellen, je einen VGA- und DVI-D-Anschluss, eine serielle Schnittstelle sowie zwei Ethernet-Schnittstellen. Hitachi verspricht, dass die Geräte für den Dauerbetrieb geeignet sind. Es gibt zwei Modelle, die ab 1. Mai 2004 ausgeliefert werden, sich aber lediglich durch das Betriebssystem unterscheiden: entweder Windows 2000 Professional oder die Windows XP Professional Edition. Preise nannte der Hersteller noch nicht.
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Etwas größer sind die Desktop-PCs der HF-W6500-Serie. Hier gibt es vier Modelle: den HJ-6510-5EWJ mit 1,6 GHz Pentium-M und den HJ-6500-5EWJ mit 1,3-GHz-Celeron-M, beide mit Windows 2000 Pro, sowie deren Pendants HJ-6510-60WJ (Pentium-M) und HJ-6500-60WJ (Celeron-M) mit Windows XP Pro und RAID. Auch diese für den Dauereinsatz geeigneten Rechner verwalten bis zu 2 GByte ECC-DDR-SDRAM, kommen mit einer oder zwei (für RAID) 80-GByte-Festplatten, verfügen über ein CD-ROM und ein Diskettenlaufwerk. Für interne Erweiterung gibt es zwei PCI-Steckplätze für Karten voller Baulänge, zwei PCI-Steckplätze für kompakte Karten, einen PCI/ISA- sowie einen ISA-Steckplatz. Zu den externen Schnittstellen zählen: 3x USB, 1x Parallel-Port, 1x serieller Port, 1x Ethernet, VGA- und DVI-D-Schnittstelle. Bereits seit 1. April 2004 ausgeliefert wird das Pentium-M-Modell ohne RAID, am 1. Juni 2004 folgt dessen RAID-Variante, während die PCs mit Celeron-M ab 1. August 2004 ausgeliefert werden sollen.
Bisher gibt es nicht viele auf Notebook-Prozessoren basierende, stromsparende Fertigsysteme. Ob Hitachis kürzlich vorgestellte Rechner auch in die USA oder nach Europa kommen, ist noch nicht bekannt. Zumindest brüstet sich Hitachi aber, mit den Geräten auch ausländischen Vorschriften gerecht zu werden. Hitachi will die Systeme in Zukunft auch mit Linux ausliefern.