Motion: Grafikanimations-Software von Apple
Die in Motion integrierten "Behaviors" verwenden prozedurale Animationstechniken, um natürliche Bewegungen wie Schwerkraft und Wind oder ausgefeilte Interaktionen zwischen mehreren Objekten wie Anziehung und Abstoßung zu simulieren. Damit können etwa anspruchsvollste flüssige Bewegungseffekte erzeugt und Änderungen sofort umgesetzt werden, ohne sich mit Keyframes befassen zu müssen. Alternativ kann auch der mitgelieferte Keyframe-Editor verwendet werden, um genaue Bewegungsparameter an bestimmten Frames zu bestimmen.
Die Software besitzt einen Partikel-Generator mit Voreinstellungen für Effekte wie Rauch, Glanz und Feuer, die sich auf beliebige Animation anwenden lassen. Eine optimierte Bedienoberfläche soll helfen, keine unnötige Zeit mit der Verwaltung von Fenstern und Paletten zu vergeuden und sich der kreativen Arbeit zu widmen. So zeigen kontextabhängige so genannte "Dashboards" in halbtransparenten Paletten die Werkzeuge und Informationen der zu animierenden Objekte.
Die Projektverwaltung soll einen schnellen Überblick über alle Ebenen, Filter, Behaviors, Masken und Objekte eines Projektes geben. "Motion öffnet die Tür für jeden, der Grafikanimation in professioneller Qualität erstellen möchte – und das ohne komplexe Zeitleisten und Keyframes", umschreibt Rob Schoeben, Vice President Applications Marketing von Apple, das Potenzial der Software.
Apple will Motion für MacOS X im Sommer 2004 zum Preis von 288,84 Euro in die Läden bringen.
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