Final Cut Pro HD mit Unterstützung für hochauflösendes Video
Auf einem PowerMac G5 mit MacOS X 10.3 spielt Final Cut Pro HD bis zu vier Streams natives DVCPRO-HD-Video, während mit einem Xserve-RAID-System bis zu zehn Streams in Vorschauqualität möglich sind. Die Unterstützung von DVCPRO HD macht eine Formatumwandlung überflüssig, so dass die Qualität des Originalmaterials erhalten bleibt.
Mit der DVCPRO-Schnittumgebung sollen Sender, Produzenten und Post-Production-Profis die Möglichkeit erhalten, HD-Video auf einem PowerBook zu bearbeiten. Basierend auf QuickTime skaliert die Software nahtlos von DV über SD, HD sowie Film, unterstützt die Ausgabe zahlreicher professioneller Bandformate und kodiert MPEG-2, MPEG-4 sowie QuickTime-Dateien.
Als weitere Neuerung erlaubt es die Software mit der Funktion Digital Cinema Desktop, die grundlegende SD- und HD-Vorschaukontrolle direkt auf einem Apple Cinema Display darzustellen, was die Einstiegskosten für die HD-Bearbeitung verringern soll.
Zum Lieferumfang gehören die auflösungsunabhängig arbeitende Software für animierte Titel LiveType 1.2, Soundtrack 1.2 für die Loop-basierte Musikuntermalung und Compressor 1.2 für HD-Encoding sowie die Cinema Tools für Filmemacher, die mit 35-mm- oder 16-mm-Film arbeiten. "Mit Final Cut Pro HD setzen wir jetzt einen neuen Preis-Leistungs-Maßstab für natives Echtzeit-HD-Editing" , erklärt Rob Schoeben, Vice President Applications Marketing von Apple stolz.
Apple bietet die Software Final Cut Pro HD registrierten Nutzern von Final Cut Pro 4 kostenlos zum Download an. Die Vollversion von Final Cut Pro HD kostet 1.043,- Euro, während ein Upgrade von Final Cut Pro 1, 2 und 3 für 405,- Euro zu haben ist. Zudem bietet Apple für 754,- Euro ein Upgrade von Final Cut Express an. Für Bildungseinrichtungen werden zudem preisgünstige Mehrfachlizenzen angeboten.



