Filmscanner mit 7.200 dpi für 199,- Euro
Ein Vorschauscan dauert nach Herstellerangaben weniger als 20 Sekunden, für das Scannen eines 35-mm-Dias mit 7.200 dpi werden knapp 1,5 Minuten und für das Scannen eines Negatives etwas mehr als 1 Minute benötigt.
Bei der für die meisten Aufgaben völlig ausreichenden, reduzierten Auflösung von 3.600 dpi dauert ein Diascan nach Herstelleraussagen weniger als 50 Sekunden und das Digitalisieren eines Negatives knapp 40 Sekunden. Der Plustek OpticFilm 7200 verfügt über eine USB-2.0-Schnittstelle und arbeitet mit zwei versetzt angebrachten CCD-Sensorzeilen. Er wird mit einem Filmstreifen-Halter ausgeliefert, der seitlich in das Gerät geschoben wird.
Eine unkomprimierte Bilddatei eines ganzen Fotos mit dieser Auflösung ist schon mit 24 Bit Farbtiefe mehr als 200 MByte groß, so dass man ausreichend freien Speicherplatz auf der Festplatte reservieren sollte, um auch nur einen einzigen 36er-Film einzuscannen - selbst auf DVD-Medien kriegt man das Ganze nicht ohne Kompression unter.
Neben Netzteil, allen benötigten Anschlusskabeln sowie Dia- und Filmhaltern gehört auch eine Tasche zum Lieferumfang des OpticFilm 7200. Der Scanner misst 27 x 12 x 12 cm. Der OpticFilm 7200 soll mit der Scansoftware Lasersoft Silverfast SE 6 für 199,- Euro verkauft werden. Mit einem optionalen Softwarepaket, das Adobe Photoshop Elements enthält, kostet er 249,- Euro. Gegen Aufpreis von 29,- Euro lässt sich die normale Zwei-Jahres-Garantie auf drei Jahre verlängern. Die Garantie umfasst unter anderem einen Vorabaustausch innerhalb von 48 Werktagsstunden.



