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Microsofts Protokoll-Lizenzen weiter in der Kritik

Kläger legen Statusbericht zur Einigung im Kartellverfahren gegen Microsoft vor. In einem vom Gericht geforderten Statusreport(öffnet im neuen Fenster) kritisieren die Kläger im US-Kartellverfahren gegen Microsoft einmal mehr die Lizenzpolitik von Microsoft bezüglich seiner Schnittstellen-Protokolle.
/ Jens Ihlenfeld
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Das US-Justizministerium konzentriert sich dabei zusammen mit den an der Einigung mit Microsoft beteiligten Bundesstaaten weiterhin auf Sektion III.E der vom Gericht abgesegneten Einigung. Aber auch Microsofts Verträge mit OEM (Sektion III.A) bleiben im Visier der Kläger, die die Einhaltung der gerichtlichen Auflagen überwachen sollen.

Vor allem die technische Dokumentation der Protokolle müsse Microsoft noch überarbeiten, so die Kläger. Zwar habe Redmond schon begonnen, die Dokumentation zu verbessern, die Kläger kritisieren aber die Geschwindigkeit, in der Änderungen erfolgen. Man stehe hier aber noch in Gesprächen mit Microsoft, heißt es in der Einigung.

Allerdings loben die Kläger ausdrücklich Microsofts Bemühungen, für die Lizenzierung der eigenen Protokolle zu werben. In Bezug auf die OEM-Lizenzen für Windows habe es aber einige Beschwerden gegeben, denen man noch nachgehen müsse.


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