iVDR: Winzige Wechselplatten in MiniDisk-Größe mit 20 GByte
Die Einsatzgebiete von iVDR-Wechselplatten sieht das Konsortium vom Digitalvideorekorder bis hin zum Server. Aktuelle festplattengestützte Digitalvideorekorder erlauben meist nur die Nutzung einer festinstallierten Festplatte, künftige Geräte könnten dank iVDR wie mit "Wechselmedien" bestückt werden. Doch auch für mobile Geräte wie Videokameras oder Notebooks könnte man die Platten nutzen.
Das japanische Unternehmen IO Data stellte eine in einer Wechselkassette untergebrachte 1,8-Zoll-Festplatte mit 20 GByte Kapazität nach dem iVDR-Mini-Standard vor. Die Hülle ist gerade einmal 80 x 67 x 10 mm groß und entspricht damit ungefähr der MiniDisc (70 x 68 x 5 mm). Allerdings wiegt die Wechselfestplatte 70 Gramm.
Die Wechselfestplatten werden mit einem USB-2.0-Laufwerk an den Rechner angeschlossen. Ein 20-GByte-Medium kostet umgerechnet 190,- US-Dollar, das Laufwerk selbst misst 95 x 135 x 21,5 mm bei 120 Gramm Gewicht und kostet umgerechnet rund 270,- US-Dollar. Das IVDR-Interface selbst ist Serial-ATA-kompatibel und besitzt 26 Pins.
Daten für den europäischen Markt liegen noch nicht vor.
Das "iVDR Hard Disc Drive Consortium" wurde am 5. März 2002 von Canon, Fujitsu, Hitachi, Phoenix Technologies, Pioneer, Sanyo Electric, Sharp und Victor ins Leben gerufen. Hersteller wie IBM, Maxtor, Seagate, Toshiba und Western Digital fehlen, ebenso wie weitere Größen aus dem Unterhaltungselektronik-Bereich.
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