Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

IBM verkauft PowerPC 400

AMCC kauft Embedded-Prozessor von IBM für 227 Millionen US-Dollar. Applied Micro Circuits (AMCC) übernimmt die Rechte an IBMs Prozessor-Reihe PowerPC 400, wie beide Unternehmen jetzt bekannt gaben. Die Embedded-Prozessoren werden vor allem als Bausteine in applikationsspezifischen Systemen in den Bereichen, Kommunikation, Datenspeicherung und Imaging-Applikationen eingesetzt.
/ Jens Ihlenfeld
Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)

IBM wird die Prozessoren aber weiterhin für AMCC fertigen, wobei AMCC auch Zugriff auf IBMs CMOS-Prozess und Design-Methoden für Systems-on-a-Chip-Systeme (SoC) erhält. IBM will aber auch seinerseits die PowerPC-400-Serie weiterentwickeln und in Produkten einsetzen.

AMCC erwirbt neben einer Lizenz für die Power-Architektur auch die Rechte an den PowerPC-400-Chips für insgesamt 227 Millionen US-Dollar in bar. Das Unternehmen will durch den Zukauf sein Portfolio bestehend aus WAN- und Storage-ICs erweitern. Während AMCC vor allem dafür sorgen soll, dass die Power-Architektur im Embedded-Bereich zum Einsatz kommt, will sich IBM stärker auf speziell angepasste Chips und Dienstleistungen konzentrieren. IBM behält auch die PowerPC-600-Serie.


Relevante Themen