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Linux ein Sicherheitsrisiko?

Dan O'Dowd: Linux ist das klassische Trojanische Pferd. Der Einsatz von Linux und anderen Open-Source-Lösungen in Systemen der US-Verteidigung stellt ein zunehmendes Sicherheitsrisiko dar, das zumindest meint Dan O'Dowd, CEO von Green Hills Software. Der Open-Source-Prozess verstoße auf Grund seiner Natur gegen nahezu jedes Sicherheitsprinzip.
/ Jens Ihlenfeld
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"Jetzt da ausländische Geheimdienste und Terroristen wissen, dass Linux weite Teile der fortschrittlichsten Verteidigungssysteme kontrollieren, können sie unter gefälschten Identitäten subversiven Code einschleusen, der sich dann bald in unseren fortschrittlichen Verteidigungssystemen wiederfindet", so O'Dowd. Auch Entwickler aus Russland und China würden Code zu Linux beitragen, sagte O'Dowd unter Verweis auf Mitarbeiter von MontaVista und LynuxWorks, die im Ausland sitzen.

"Linux in Verteidigungssystemen ist das klassische Szenario eines Trojanischen Pferdes – ein Geschenk von 'freier' Software wird hinter die Verteidigungssysteme gebracht", warnte O'Dowd.

Diverse Anbieter(öffnet im neuen Fenster) von Linux-Sicherheitslösungen kritisierten O'Dowds Äußerungen als unreflektierte Verallgemeinerung und jenseits der Realität. Es sei nichts Ungewöhnliches, wenn multinationale Konzerne auf das Wissen und die Fähigkeiten von ausländischen Mitarbeitern zurückgreifen. O'Dowd stelle aber gerade dies in Bezug auf die eher kleinen Linux-Anbieter als Gefahrenquelle hin. Zudem erwecke O'Dowd den Eindruck, jeder Code würde automatisch und ungeprüft in Linux integriert werden.


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