Hausdurchsuchungen bei Intel
Intel soll Druck auf PC-Hersteller ausgeübt haben. Die japanische Wettbewerbsaufsicht (FTC) hat Büros von Intel an verschiedenen Standorten in Japan durchsucht. Intel soll Druck auf Computerhersteller ausgeübt haben, keine Chips von anderen Herstellern wie beispielsweise AMD zu verwenden, das berichtet unter anderem das Wall Street Journal.
Insgesamt wurden drei Standorte von Intel in Japan, einschließlich der Japan-Zentrale in Tokio, durchsucht. Intel gab zu den Hintergründen der Durchsuchungen bislang keinen Kommentar ab, versicherte aber, kooperativ mit den Behörden zusammenzuarbeiten.
Erst im Februar hatte die FTC die Geschäftsräume von Microsoft durchsucht, um dem Verdacht nachzugehen, ob Microsoft gegen japanisches Wettbewerbsrecht verstoßen hat. Der Softwarehersteller soll japanischen PC-Herstellern sehr restriktive Konditionen aufgezwungen haben, sofern diese ihre Systeme mit Windows XP ausstatten wollen.
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