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W3C erweitert Document Object Model

DOM Level 3 Core wird zur W3C-Recommendation. Das World Wide Web Consortium (W3C) hat neue Spezifikationen des Document Object Model (DOM) als Recommendation und somit als Web-Standard verabschiedet. Der DOM Level 3 Core und neue Spezifikationen zum Laden und Speichern sollen neue Möglichkeiten zur Manipulation von Dokumenten und Daten über Programmiersprachen wie Java- bzw. ECMAScript erlauben.
/ Jens Ihlenfeld
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Der DOM Level 3 Core erweitert das plattform- und sprachunabhängige neutrale Interface, über das sich der Inhalt und die Struktur von Dokumenten dynamisch verändern lässt. Die neue Spezifikation soll vor allem besser mit XML-Dokumenten umgehen können. War DOM Level 2 für HTML 4.01, XML 1.0 und Namespaces in XML geschaffen, soll DOM Level 3 nun auch für XML 1.1 geeignet sein.

Zudem soll es mit DOM Level 3 einfacher werden, eine DOM-Implementierung zu laden. Unter anderem umfassen die DOM-Module nun eine "Bootstrapping-Funktion", mit der sich DOM-Implementierungen finden lassen sollen, die Zugriff auf das jeweilige API gewähren. So soll es einfacher werden, eine spezielle DOM-Implementierung für spezielle Bedürfnisse wie XHTML, SVG, CSS oder auch XML anzufordern.

Zudem soll DOM Level 3 die Arbeit von Entwicklern vereinfachen und bringt dazu allgemeine und nützliche Funktionen mit, beispielsweise, um Text-Inhalte aus XML-Dokumenten auszulesen oder applikationsspezifische Informationen an einen DOM-Knoten zu knüpfen.

Darüber hinaus ist es jetzt möglich, über DOM Level 3 XML-Dokumente zu lesen und zu speichern. So können Applikationen zwischen großen XML-Dokumenten oder einzelnen Fragmenten und einem DOM-Baum wechseln. So lässt sich auch gezielt ein bestimmtes XML-Fragment statt das gesamte Dokument laden.


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