Fußball-Hochburg Berlin nicht zu schlagen
Beide Universitäten arbeiten in einem "RoboCup" genannten Schwerpunktprogramm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) beispielsweise im Bereich Bildverarbeitung eng zusammen. Durch diese Erfolge habe Berlin in diesem Jahr seine Stellung als Hochburg des Roboterfußballs in Deutschland behaupten können, so die Entwickler.
In den German Open stürzte das AIBO Team Humboldt den bis dahin amtierenden Meister der Universität Darmstadt vom Thron. Sie besiegten die Darmstadt Dribbling Dackels mit 2 zu 1.
Die FU-Fighters sind zum dritten Mal hintereinander in der Liga der kleinen Roboter Deutscher Meister geworden. In dieser Liga sind die Roboter besonders schnell. Das Hauptproblem ist, solch wendige Roboter zu fahren und kontrollierte Spielzüge zu entwickeln. Beim Endspiel trafen zum vierten Mal in Folge die FU Berlin und die Universität Porto aufeinander, erst zwei Sekunden vor Schluss fiel der Siegtreffer.
Die German Open bestehen aus vier Robotik-Ligen: der Simulations-Liga (simulierte virtuelle Spieler), der Liga der kleinen Roboter (maximal 18 cm Durchmesser), der Liga der großen Roboter (maximal 50 cm Durchmesser) und der Sony-Legged-Liga, bei der Roboterhunde von Sony um den Ball kämpfen. Am Turnier nehmen Universitäten und Forschungseinrichtungen, vor allem aus Europa, aber auch aus Asien teil. 150 Mannschaften aus 13 Ländern waren am Start, darunter auch Schüler, die am RoboCup-Junior-Wettbewerb teilnehmen.
Die Roboter sind autonom, sie werden nicht von Menschen, sondern von Computern gesteuert. Die German Open ist das regionale Vorbereitungsturnier für die RoboCup-Weltmeisterschaft im Roboterfußball, die in diesem Jahr im Juni in Lissabon ausgetragen wird. Sie dient als Gradmesser der Qualität der Teams, die dort an den Start gehen können.
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