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Kabelbetreiber wollen trotz Konzentration neue Jobs schaffen

Medienvielfalt nach Betreiberangaben nicht in Gefahr. Die neuen Besitzverhältnisse im deutschen Fernsehkabelgeschäft werden nach Einschätzung vom Geschäftsführer der Kabel Baden-Württemberg, Georg Hofer, der Branche neue Arbeitsplätze bringen.
/ Andreas Donath
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"Wir müssen neue Leute einstellen", sagte Hofer im Gespräch mit dem Tagesspiegel. "Es gibt in Deutschland im Kabelgeschäft nicht genug Know-how. Wir brauchen daher alle Fachleute, die verfügbar sind." Auch nach der Zusammenführung der regionalen Kabelgesellschaften unter dem Dach der Kabel Deutschland "wird es keine Möglichkeit geben, jemanden zu entlassen".

Am ersten Aprilwochenende 2004 hatte die Kabel Deutschland GmbH angekündigt, die Konkurrenten Ish (Nordrhein-Westfalen), Iesy (Hessen) und Kabel Baden-Württemberg für zusammen 2,7 Milliarden Euro zu übernehmen.

Kritiker vor allem aus den Reihen der Landesmedienanstalten befürchten jedoch, dass die neue Eigentümerstruktur zu einer Einschränkung der Medienvielfalt in Deutschland führen könnte. Das Gegenteil sei der Fall, argumentierte Hofer. "Als Netzbetreiber in Baden-Württemberg leiden wir darunter, dass wir die Inhalte, die wir gerne hätten, gar nicht bekommen. Die großen Anbieter – die Sender oder auch die Studios in Hollywood – reden doch gar nicht mit uns, wenn wir nur 2,2 Millionen Kunden angeschlossen haben." Nur gemeinsam würden die Kabelnetzbetreiber so viel "Marketing-Power auf die Straße bringen, um der Telekom erfolgreich Konkurrenz machen zu können".


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