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VMware 4.5 Workstation bereits mit Longhorn-Unterstützung

Mehrere PCs mit verschiedenen Betriebssystemen in virtuellen Maschinen betreiben

Mit der neu vorgestellten Version 4.5 von VMware Workstation unterstützt die Software als Gastbetriebssysteme bereits die kommende Windows-Version "Longhorn" sowie Linux-Derivate, die den Kernel 2.6 einsetzen. VMware Workstation bildet mehrere PCs innerhalb eines Rechner in virtuellen Maschinen nach, um etwa in einem Linux- oder Windows-Fenster ein weiteres beliebiges Betriebssystem laufen zu lassen.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Entwickler haben an den Funktionen zum "Pre-boot eXecution Environment" (PXE) geschraubt, um das Installieren von virtuellen Maschinen per VMware 4.5 über ein Netzwerk weiter zu vereinfachen und komfortabler zu gestalten. Ferner unterstützt VMware Linux-Versionen mit dem Kernel 2.6 sowie die kommende Windows-Fassung "Longhorn" als Gastbetriebssystem.

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Der nutzbare Speicherbereich liegt pro virtueller Maschine nun bei 3,6 GByte, während alle virtuellen Maschinen insgesamt 4 GByte Hauptspeicher belegen dürfen. Die Prozessorauslastung von VMware 4.5 wird jetzt auch in dem Performance-Monitor von Windows auf dem Wirtssystem angezeigt, so dass man diese darin kontrollieren und beobachten kann.

Die Entwickler überarbeiteten zudem die Plug-and-Play-Unterstützung von USB-Geräten, so dass diese nahtlos in der virtuellen Maschine genutzt werden können, sobald diese am Wirtssystem angeschlossen wurden. Schließlich bietet VMware Workstation die Möglichkeit, auf Wunsch automatisch nach Programm-Updates zu suchen.

Der Einsatzzweck derartiger virtueller Maschinen liegt etwa in der Software-Entwicklung, um Applikationen ohne großen Aufwand in abgeschotteten Umgebungen laufen zu lassen. Aber auch in Mehrpersonen-Haushalten kann VMware helfen, komplett voneinander getrennte Arbeitsumgebungen für verschiedene Nutzer bereitzustellen. Ein weiteres Szenario ermöglicht eine virtuelle "Surf-Maschine", mit der man sich im Internet bewegt, während auf dem Wirtssystem oder einer anderen virtuellen Maschine die normale Büroarbeit abgewickelt wird. Der Büro-Arbeitsplatz ist dann nicht an das Internet angeschlossen und somit weitest gehend vor Angriffen aus dem Internet geschützt.

VMware Workstation 4.5 soll ab sofort in den USA online für 189,- US-Dollar erhältlich sein und wird damit deutlich im Preis gesenkt - bislang kostete die Software 299,- US-Dollar. Die Software benötigt als Wirtsbetriebssystem Windows 2000, XP oder Linux. In einer virtuellen Maschine lassen sich dann diverse Windows- oder Linux-Versionen nutzen.

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chris 06. Apr 2004

verstehe die frage nicht: vmware hat, wenn es als Applikation auf winNT läuft...

Michael - alt 06. Apr 2004

Nein, da möchte ich schon widersprechen. Es macht durchaus Sinn, abgeschottete Umgebungen...

Michael - alt 06. Apr 2004

Aus der Website der Firma geht es nicht hervor: Wenn das Wirtssystem NT/XP ist, wie...

ip (Golem.de) 06. Apr 2004

Hallo, Vielen Dank für den Hinweis :-) Die Preisangabe wurde nun erneut korrigiert. Somit...

aslock 06. Apr 2004

Das ist schon ziemlich lächerlich :) . Der einzige Sinn in VMWare liegt zum Beispiel...


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