Region Stuttgart will zum Open-Source-Standort werden
"Derzeit findet ein Strukturwandel hin zu freier Software statt, der die IT-Landschaft tief greifend verändert und in der große Chancen für die meist mittelständischen Unternehmen der Region liegen", so WRS-Geschäftsführer Dr. Walter Rogg. Die Wirtschaftsförderung geht davon aus, dass sich die Region auf Dauer einen Kompetenzvorsprung im Open-Source-Bereich verschaffen kann.
Bereits jetzt habe Baden-Württemberg im innerdeutschen Vergleich die meisten Linux-Anbieter; fast 20 Prozent aller Linux-Unternehmen kommen aus dem Südwesten, so die WRS. "Dabei hat die Region Stuttgart besonders großes Potenzial. Mit HP Deutschland, IBM Deutschland und Red Hat hat eine Reihe von Großunternehmen, die tragende Säulen der Open-Source-Entwicklung sind, ihre Deutschlandzentrale in der Region. Der Standort Böblingen ist für den US-Konzern IBM weltweit der wichtigste Linux-Entwicklungsstandort", so Rogg weiter.
Mit mehr als 40 Veranstaltungen will die WRS das Thema stärker für die Region nutzbar machen. Als Höhepunkt gilt dabei die internationale Jahreskonferenz des KDE-Projekts in Ludwigsburg im August 2004. Zu der zehntägigen Veranstaltung, die auf Initiative der WRS erstmals in der Region Stuttgart stattfindet, werden bis zu 400 internationale Gäste pro Tag erwartet.
Kurz vor der Gründung steht zudem der Verband "Open Source Development Group in Europe", der in der Region Stuttgart angesiedelt sein wird. Rund 15 mittelständische und Großunternehmen der IT-Wirtschaft, mehrere wissenschaftliche Einrichtungen und zwei weltweite Open-Source-Projekte sind daran beteiligt. Unter anderem ist die Einrichtung eines Business-Parks mit Gründerzentrum geplant.
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