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Wie Taiwanesen ELSA wieder auferstehen lassen

Zeitung berichtet von in taiwanesischer Hand befindlicher neuer Europa-Zentrale. Laut eines Berichts der Aachener Zeitung entsteht derzeit in Würselen das neue europäische Hauptquartier der mittlerweile in taiwanesischer Hand befindlichen Marke ELSA. Das Namensrecht verkaufte 2003 der Insolvenzverwalter der alten ELSA AG nach Taiwan, wo noch im gleichen Jahr die ELSA Technology Inc. gegründet wurde, die - wie nicht anders zu erwarten - im Grafikkartengeschäft tätig ist.
/ Christian Klaß
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Deren weitere Niederlassungen befinden sich im koreanischen Seoul und im chinesischen Peking. Mit der Errichtung einer neuen Niederlassung in der neben Aachen liegenden Stadt Würselen kommt ELSA laut Aachener Zeitung (AZ) also wieder "nach Hause". AZ-Informationen zufolge befindet sich die neue ELSA-Europazentrale noch in Gründung und muss juristische Hürden bewältigen. Die Zahl der geschaffenen Arbeitsplätze ist auch der AZ noch nicht bekannt.

Bereits Ende 2003 berichtete die AZ, dass die damals im vorläufigen Insolvenzverfahren steckende Neue ELSA GmbH am 27. November 2003 vom Kölner Landgericht zu einer Geldstrafe wegen Markennamenmissbrauchs verurteilt wurde. Die in Aachen beheimatete Neue ELSA hätte den Namen ELSA demnach nicht mehr führen dürfen, da die Marke schon nach Taiwan verkauft war.

Darüber hinaus habe Oberstaatsanwalt Robert Deller der Zeitung bestätigt, dass bei der Neuen ELSA - die eigentlich gar nicht so heißen darf - gegen die ELSA-Gründer und Vettern Theo Beisch sowie Josef Theo Beisch wegen Verdachts auf Insolvenzvergehen ermittelt und "Buchungsunterlagen" der alten ELSA AG gesucht werden. Gegen Josef Theo Beisch und andere werde auch in Bezug auf die Neue ELSA ermittelt.


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