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Spieletest: Burning Horizon - Blitzkrieg mit Rommel

Verbesserte KI und viele neue Einheiten und Maps. Die Zeit, bevor man Blitzkrieg 2 im 1. Halbjahr 2005 spielen kann, versüßt CDV nun mit dem Zwischenprodukt Burning Horizon, das auf das bekannte Blitzkrieg-Spiel aufsetzt. Bei Burning Horizon spielt man berühmte Schlachten von Rommel nach – vom Polen- und Westfeldzug über Nordafrika bis zur alliierten Invasion in der Normandie und in Italien.
/ Andreas Donath
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Für Burning Horizon benötigt man Blitzkrieg nicht, so dass man das Ganze nicht als Add-On bezeichnen kann. Im Spiel enthalten sind die Rommel-Kampagne mit 18 Missionen sowie einigen Einzelmissionen, die Schlachten zwischen den Japanern und Russen, in Abessinien und im Fernen Osten zeigen, wo Briten und die USA gegen Japaner und Briten gegen Italiener kämpfen.

Die Rommel-Kampagne ist jedoch das Herzstück von Burning Horizon. Die Missionen sind allesamt sehr aufwendig und abwechslungsreich gestaltet worden, wobei man angesichts der großen Karten und mehrstufigen Ziele oft mehrere Stunden zu knabbern hat. Rambo-Strategien funktionieren dabei in keinem Fall – man muss seine Einheiten schon taktisch geschickt unter Ausnutzung von Gelände und der Nachteile der gegnerischen Stellungen einsetzen, um gewinnen zu können.

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Meist liegt es in der Natur der Sache, dass man Angriffe und Eroberungen ausführen muss, doch auch Verteidigungsstellungen sind einzurichten und gelegentlich gibt es auch Aufklärungsmissionen. Bei Burning Horizon wird besonders deutlich, dass nur das Zusammenspiel von Infanterie, Panzerwaffe und Luftstreitkräften taktische Erfolge verspricht.

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Die künstliche Intelligenz ist gegenüber Blitzkrieg deutlich besser geworden: Der Gegner ist wesentlich aggressiver geworden, greift Schwachpunkte in den eigenen Stellungen nachhaltig an, legt Hinterhalte und zieht sich in auswegslosen Situationen auch gerne einmal zurück, um sich neu zu formieren. Wenn die Verluste besonders hoch sind, sind gelegentlich auch Kapitulationen einzelner Truppenteile zu beobachten.

Für Burning Horizon sind 56 neue Einheiten dazugekommen, vor allem weitere allierte und japanische Flugzeuge und Panzer bevölkern nun die Missionen. Bei den Infanterieeinheiten sind das Afrika Korps, US Marines und australische Infanterie neuer Bestandteil des Spiels. Die Grafik und der Sound haben sich gegenüber Blitzkrieg nicht geändert, weshalb an dieser Stelle auf den Golem.de-Spieletest davon verwiesen sei.

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Burning Horizon kostet rund 30,- Euro, ist ab sofort im Handel erhältlich und hat eine USK-16-Einstufung. Die Hardware-Anforderungen sind recht niedrig – selbst mit einer 1-GHz-CPU und einer einigermaßen schnellen Grafikkarte kann man das Spiel schon spielen – volle Auflösung und Details erfordern eine CPU mit 1,6 GHz und eine Grafikkarte mit mindestens 32 MByte Hauptspeicher und T&L-Unterstützung.

Fazit:
Für die Übergangszeit zum mit vielen Vorschusslorbeeren bedachten Blitzkrieg 2 bietet Burning Horizon einige interessante Neuerungen und lang anhaltenden Spielspaß durch gut konzipierte und gleichgewichtete Missionen.


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