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Steigen die Speicherpreise weiter an?

Künstliche Verknappung des DRAM-Angebots seit Mitte März 2004

Im Einzelhandel sind die Speicherpreise etwa Mitte März 2004 merklich gestiegen, so kosten mittlerweile 256-MByte-DDR-SDRAM-Module etwa 10 Euro mehr als noch Anfang des Monats. Auslöser sind laut dem Speichermarkt-Analysten von DRAMeXchange unter anderem durch künstliche Verknappung steigende Preise auf dem Spot-Markt.

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Am 29. März 2004 stiegen die DDR-Chip-Preise im Spot-Markt erneut an, DRAMeXchange zufolge um 15 bis 18 Prozent. Zumindest im Einzelhandel scheinen die Preise im Moment allerdings nicht weiter zu steigen. Da jedoch einige große DRAM-Hersteller und Modul-Anbieter seit Mitte März zur Anhebung der Nachfrage und somit auch der Preise keine Speicher mehr an den Spot-Markt liefern, könnte dies im April zu weiteren Preiserhöhungen von DRAM-Modulen führen.

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DRAMeXchange zufolge hat die letzte Preiserhöhung bereits zu trägeren Verkäufen auf dem Spot-Markt geführt - Käufer würden abwarten, ob sich die Preise weiter irrational steigern würden. Falls PC-Hersteller nun aber in der ersten April-Hälfte dennoch in großen Stückzahlen kaufen würden, könnte dies laut DRAMeXchange bedeuten, dass sie entweder für das 3. Quartal 2004 - etwa durch Intels Grantsdale-Einführung - einen großen Nachfrage-Anstieg erwarten oder dass sie ein Risiko für DRAM-Engpässe im 3. und 4. Quartal sehen und entsprechend vorsorgen wollen.

Engpässe könnten einerseits aus dem bisher problematischen Umstieg der Speicherhersteller auf 0,11-Mikron-Fertigungstechnik, andererseits aber auch in der bereits erfolgten Verlagerung von Produktionskapazitäten zu Gunsten mehr Gewinn abwerfender Flash-Speicher sowie Low-Density-SDRAM entstehen. Eine starke DDR-SDRAM-Nachfrage sieht DRAMeXchange in 2004 vor allem durch Grantsdale- sowie andere Dual-Channel-Chipsätze gesteigert. Etwa 33 Prozent mehr Speicher als im letzten Jahr soll pro installiertem System ab Ende 2004 üblich sein - von im Schnitt 376 MByte sollen es dann 500 MByte werden. Darüber hinaus werde eine Speicherkapazität von 1 GByte in High-End-Consumer-PCs üblich.

Der DRAM-Preisanstieg der letzten Wochen lässt sich in Bezug auf den Einzelhandel auch im Golem.de-eigenen Preisvergleich markt.golem.de verfolgen.



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