1&1 warnt Kunden vor "Domain Registry of America"
Der 1&1-Support soll bereits mehrere Anfragen seitens Kunden wegen des Briefs erhalten haben. Es würden offenbar viele Inhaber von .com-, .net- und .org-Domains angeschrieben und von "Domain Registry of America" auf einen auslaufenden Registrierungszeitraum der Domain hingewiesen. Laut 1&1 werde damit der Eindruck erweckt, dass die jeweilige Domain unweigerlich gelöscht würde, wenn man der Zahlungsaufforderung nicht unverzüglich nachkomme.
Falls man sich dadurch verunsichern lasse und einen Domain-Umzug beauftrage, würde dies erhebliche Kosten nach sich ziehen und die "Funktionalität der bei 1&1 gebuchten WebHosting-Dienstleistungen erheblich gestört werden", so der Web-Hoster. 1&1 weist seine Kunden deshalb darauf hin, dass die Domains immer rechtzeitig automatisch verlängert würden – sofern sie nicht ausdrücklich gekündigt wurden.
"Bitte erachten Sie die Schreiben der Firma 'Domain Registry of America' oder Ähnliche als gegenstandslos und lassen Sie sich dadurch nicht verunsichern" , heißt es abschließend in der Mail vom 1&1-Kundendienst. Einen Scan der fraglichen Rechnung hat 1&1 zur Ansicht(öffnet im neuen Fenster) veröffentlicht.
Dubiose Briefe wie von der Firma "Domain Registry of America" gab es schon des Öfteren: So sah sich etwa die deutsche Domain-Vergabestelle Denic Mitte 2002 veranlasst, vor einer angeblichen " Domain-Überprüfung " zu warnen. Auch Mitte 2001 gab es fingierte Domain-Rechnungen, die Domain-Inhaber verwirrten, als eine so genannte " DID – Deutsche Internet Domainregistrierung " und eine " Zentrale zur Registrierung Deutscher Web-Domains ZRW " Rechnungen mit Beträgen von zum Teil über 500,- Euro verschickten. Ein paar Monate zuvor versandte eine angebliche "DDV – Deutsche Domain Verwaltung" ähnliche Rechnungen.
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