MandrakeSoft beendet Gläubigerschutz
Linux-Anbieter hatte Anfang 2003 Gläubigerschutz beantragt
Der französische Linux-Anbieter MandrakeSoft hat seine Zeit unter Gläubigerschutz hinter sich gelassen. Das zuständige Verwaltungsgericht nahm den Plan von MandrakeSoft zum Verlassen des "Redressement Judiciaire" an. Im Januar 2003 hatte Mandrake auf Grund zu hoher Schulden Gläubigerschutz beantragt.
Der jetzt genehmigte Plan sieht die Rückzahlung der bestehenden Verpflichtungen über einen Zeitraum von neun Jahren vor, ohne eine Sanierung als Vorbedingung zu verlangen. Dies sei vor allem durch die Verbesserung der Geschäftsergebnisse möglich geworden. Man habe sich in der Zeit des Gläubigerschutzes strikt auf das Kerngeschäft mit Linux konzentriert und die eigenen Kosten deutlich reduziert. Zudem habe man sehr einträgliche Produkte eingeführt und sei so wieder zu positiven Quartalsergebnissen gelangt.
Verbunden mit der Beendigung der Gläubigerschutzphase wurde der Handel mit MandrakeSoft-Aktien sowohl am Pariser Euronext Marché Libre als auch am New Yorker US OTC Market wieder aufgenommen.
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