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Testversion von Fedora Core 2 mit SELinux verfügbar

Fedora Core 2 soll Basis von Red Hat Enterprise Linux 4 bilden. Red Hats freie Linux-Distribution Fedora Core 2 ist in einer zweiten Test-Version erschienen. Fedora Core 2, Test 2 bietet eine vollständige Unterstützung von Security Endhanced Linux (SELinux). Einzelne SELinux-Module werden bereits von der National Security Agency (NSA) genutzt. Fedora Core 2 soll auch die Basis für Red Hat Enterprise Linux Version 4 bilden, die Anfang 2005 auf den Markt kommen soll.
/ Jens Ihlenfeld
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SELinux stellt eine Implementierung des Mandatory Access Protocol (MAC) im Linux-Kernel dar. Standard-Linux basiert auf einem Discretionary-Access-Control-(DAC-)Modell, dem gemäß Anwender mit dem Super-User- bzw. Root-Kennwort die komplette Kontrolle über alle Elemente des Gesamtsystems haben. In einem DAC-System laufen einige Applikationen nur im Super-User-Modus. Im Gegensatz dazu liefert ein MAC-System granulare Zugriffsrechte für die unterschiedlichen Anwender, Programme, Prozesse, Dateien und Komponenten. So lassen sich einer Applikation genau die Rechte einräumen, die sie braucht.

Fedora Core 2 basiert auf dem Linux-Kernel 2.6 und enthält unter anderem das neue NFS-Protokoll (NFSv4), Gnome 2.6 rc1 und KDE 3.2.1. Die Software kann unter fedora.redhat.com(öffnet im neuen Fenster) heruntergeladen werden.


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