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Intel - Prozessor-Nummern statt GHz

Auch Intel will Prozessoren nicht länger über deren Taktfrequenz vermarkten. Nachdem AMD seit dem Athlon-XP seine Prozessoren nicht mehr über deren Taktfrequenz, sondern über so genannte Modellnummern vermarktet, kündigte nun auch Intel offiziell an, künftig mit "Prozessor-Nummern" arbeiten zu wollen. Offenbar fällt es auch Intel schwer, in Bezug auf seinen Pentium-M zu kommunizieren, dass weniger GHz nicht zwingend weniger Leistung bedeuten.
/ Jens Ihlenfeld
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Intel selbst begründet seine Entscheidung für Modellnummern damit, dass gerade in den letzten Jahren immer mehr Techniken in die Prozessoren integriert wurden, die diesen abseits von deren Taktfrequenz zu mehr Leistung und neuen Funktionen verhelfen, von Stromsparmechanismen für längere Akkulaufzeiten und integriertes WLAN, wie es die Centrino-Plattform bietet, bis zu kommenden Techniken wie LaGrande und Vanderpool.

Als Konsequenz daraus will Intel nun für seine Desktop- und Notebook-Produkte mit Prozessor-Nummern(öffnet im neuen Fenster) arbeiten. Damit soll es für Konsumenten einfacher werden, zwischen den verschiedenen Produkten zu unterscheiden und dadurch die Prozessor-Funktionen stärker in den Vordergrund zu heben. Die "Prozessor-Nummern" sollen dabei zunächst von Kernfunktionen wie Cache, Front-Side-Bus und der zu Grunde liegenden Architektur sowie der Taktfrequenz abhängen.


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