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Internet-Wirtschaft am Scheideweg

Steuerungsmöglichkeiten der Politik evaluiert

Das Fraunhofer ISI hat in einer Szenario-Analyse die Entwicklungsperspektiven der Internet-Wirtschaft in Deutschland bis zum Jahr 2010 untersucht. Einen Durchbruch wird es danach nur geben, wenn die Politik die Weichen richtig stellt.

Die deutsche Internet-Wirtschaft wächst der Studie nach auch in Zukunft. Wie schnell dies passieren könnte, hat jetzt das Fraunhofer-Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung untersucht. Ein verhaltenes Wachstum wie bisher prognostiziert das Karlsruher Institut für den Fall, dass Impulse von Politik, Wettbewerb und technischer Entwicklung ausbleiben. Doch auch einen neuen Boom, wenngleich mit anderen Schwerpunkten, hält Projektleiter Bernd Beckert für möglich: "Dazu muss die Politik die Weichen richtig stellen", sagte Beckert.

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Impulse der Internet-Wirtschaft
Impulse der Internet-Wirtschaft

Vor allem in fünf Bereichen könne die Politik handeln, um der Internet-Wirtschaft zum Durchbruch zu verhelfen und die Internet-basierten Wirtschaftsbereiche als Leitbranchen der deutschen Wirtschaft zu etablieren:

  1. Bei schnellen Internet-Zugängen muss echter Wettbewerb stattfinden, insbesondere zwischen DSL und Kabel-TV-Netz.
  2. Das digitale Fernsehen sollte wie geplant eingeführt werden. Die Bundesregierung geht von einer vollständigen Umstellung bis zum Jahr 2010 aus.
  3. Es muss angepasste Regelungen zur Wahrung intellektueller Eigentumsrechte und zum Datenschutz im digitalen Zeitalter geben.
  4. Verwaltungen müssen einheitliche Strategien für das E-Government finden.
  5. Das hohe Niveau bei der IT-bezogenen Aus- und Weiterbildung sollte gehalten werden.
Neben den politischen Einflüssen bewertete das Fraunhofer ISI für die Szenario-Analyse weitere Faktoren, darunter das Angebots- und Nachfrageverhalten, technische Trends, allgemeine Konjunkturentwicklung und das gesellschaftliche Klima. Die Studie des Fraunhofer ISI wurde gemeinsam mit dem Europäischen Institut für Internationale Wirtschaftsbeziehungen für das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit erstellt. Die Empfehlungen flossen in den Masterplan zur Informationsgesellschaft der Bundesregierung ein.

Die vollständige Studie soll im Sommer 2004 als Buch veröffentlicht werden. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse der Szenarienentwicklung ist online schon jetzt verfügbar.


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Georg 30. Mär 2004

wenn die derzeitigen tiefflieger von politikern weiterhin den bildungssektor einkochen...

Willi 30. Mär 2004

Bei den beiden graphischen Gegenübestellungen konnte ich nicht in jedem Punkt Ursache und...

Werner 30. Mär 2004

... und immer wieder wird vergessen dass ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung kein...



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