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Sicherheitslücke in zwei Bluetooth-Mobiltelefonen

Angreifer können per Bluetooth Daten lesen und Handy-Funktionen ausführen. Wie das Unternehmen Integralis berichtet, weisen die Bluetooth-Protokolle in einem Nokia-Handy sowie einem Mobiltelefon von Sony Ericsson Sicherheitslücken auf, worüber Angreifer Zugriff auf die entsprechenden Geräte erlangen können. Sie können so etwa Kurzmitteilungen lesen, versenden sowie Anrufe tätigen.
/ Ingo Pakalski
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Nach Angaben von Integralis sind die Bluetooth-Mobiltelefone 6310i von Nokia mit der Firmware 5.50 sowie das Sony Ericsson T610 mit der Firmware R1A081 von dem Problem betroffen. Auf Grund des Sicherheitslochs kann ein Angreifer Kontrolle über ein entsprechendes Handy per Bluetooth erlangen, ohne dass eine Authentifizierung nötig ist, teilt Integralis mit.

So könnten Angreifer darüber etwa Telefonnummern anwählen, Kurzmitteilungen einsehen oder verschicken, Telefonbuch-Einträge auslesen oder verändern, Anrufe beenden und ähnliche Aktionen an dem Mobiltelefon ausführen. Immerhin soll das Ausschalten des "Visible-Modus" einem Angreifer den Zugriff auf ein solches Bluetooth-Handy erschweren, weil dann die genaue Adresse des Mobiltelefons bekannt sein muss, um sich die Sicherheitslücke zu Nutze machen zu können.

Aus Sicherheitsgründen empfiehlt es sich ohnehin, die Bluetooth-Funktion nur dann einzuschalten, wenn diese auch benötigt wird.


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