• IT-Karriere:
  • Services:

Microsoft würdigt OpenOffice 1.1...

...durch einen Vergleich mit MS Office

Das zunehmende Interesse an der leistungsfähigen, ständig verbesserten und zudem kostenlosen Office-Suite OpenOffice ist auch Microsoft nicht entgangen. Aus diesem Grund würdigte der Redmonder Software-Riese die Open-Source-Konkurrenz auch mit einem an kleine und mittlere Unternehmen gerichteten Produktvergleich mit Microsoft Office - Letzteres kommt dabei natürlich besser weg, allen voran wegen besserem Support und besserem Virenschutz.

Artikel veröffentlicht am ,

So ganz geht der Vergleich allerdings nicht auf, denn obwohl Microsofts Office leistungsfähig und sehr verbreitet ist, hat es doch seine teils altbekannten Macken - man denke nur an die Probleme mit sehr langen Textdokumenten wie etwa Magister- oder Diplomarbeiten. Nun fehlt bei OpenOffice im Gegensatz zu Microsofts Office vielleicht eine Stelle, die für nicht behobene Fehler zur Verantwortung gezogen werden kann, nur sorgt eine Beschwerde bei Microsoft auch nicht unbedingt dafür, dass Fehler zeitnah - oder überhaupt - behoben werden oder dass Microsoft überhaupt Verantwortung übernimmt. Nicht vergessen werden darf dabei, dass OpenOffice-Nutzer bei genügend Erfahrung selbst Hand an den Code legen oder jemand anderen bezahlen können, um das Problem für alle zu beheben.

Stellenmarkt
  1. Stadtwerke München GmbH, München
  2. Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Berlin

Microsoft zufolge müssen sich OpenOffice-Nutzer zur Problemlösung durch zahlreiche Community-Sites oder Chat-Räume wühlen, um eine Lösung zu finden. Das ist auch bei Microsoft-Produkten meist nicht anders, wenn man kostenpflichtigen Support vermeiden will. Schade, dass Microsoft seine eigenen Support-Foren abgeschaltet hat - eine wertvolle Quelle für Problemlösungen ging damit verloren. OpenOffice-Nutzern stehen zudem mehrere kostenpflichtige Support-Anbieter zur Verfügung, unter anderem auch vom an der OpenOffice-Entwicklung beteiligten Microsoft-Konkurrenten Sun.

Weitere Nachteile für einen Umstieg auf OpenOffice sieht Microsoft durch den Zeit- und Kostenaufwand für eine Umschulung, gibt allerdings selbst zu, dass die Ähnlichkeit in der Bedienung sehr groß ist. Weiterhin könnten nicht alle Aufgaben mit OpenOffice gelöst werden, die mit Office möglich sind - ein Vergleich zwischen Office und dem StarOffice 6.0 soll dies beweisen. Nicht Unrecht hat Microsoft, wenn es um Datenaustausch zwischen OpenOffice und Office geht, hier können - wie zwischen neueren und älteren Office-Versionen - durchaus Probleme auftreten. Nur wandelt OpenOffice immer zuverlässiger von und in Microsoft-Office-Formate und kann sogar - anders als Office - von Hause aus PDFs erstellen. Selbst Datenbanken und Makros von Office lassen sich mittlerweile mit etwas Arbeit wandeln.

Zudem weist Microsoft darauf hin, dass OpenOffice ein Pendant zur DTP-Software Publisher sowie zur Datenbank Access fehlt, beide sind aber selbst bei Office nicht Standard, sondern nur im in den teureren MS-Office-Paketen enthalten. Ein E-Mail-Client liegt OpenOffice ebenfalls nicht bei, während Microsoft Outlook inklusive integriertem Kontaktmanager und einer Terminverwaltung beilegt. Outlook muss auf Grund seines Funktionsumfangs eigentlich als Personal Information Manager (PIM) mit Groupware-Funktionen bezeichnet werden, was Microsoft selbst allerdings überraschenderweise nicht tut. Zumindest Sun denkt für das kostenpflichtige StarOffice, das auf OpenOffice aufbaut, wieder über die Integration eines E-Mail/PIM-Clients nach. In StarOffice gibt es, anders als bei OpenOffice, bereits eine Datenbank.

Letztendlich soll Office laut Microsoft vor allem besser vor Viren, Datenverlust und dank verschlüsselbarer und auch im Zugriff steuerbarer Dokumente sicherer für den Unternehmenseinsatz sein. Gleichzeitig macht Microsoft durch zahlreiche Sicherheitslücken in seinen verschiedenen Produkten sowie eine Update-Politik von sich reden, die zu einer späteren Schließung von Sicherheitslücken führen kann.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • ohne Tracking
  • mit ausgeschaltetem Javascript


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 53,99€
  2. 2,99€
  3. 4,26€
  4. 3,24€

lala1234 08. Nov 2005

Linux waere selbst mit sehr grossem beliebtheitsgrad sicherer, als Microsofts Windows...

Torro 13. Sep 2005

Muss doch mal ein wenig Luft auslassen. Kann mir nur mal einer sagen warum Microsoft so...

Torro 13. Sep 2005

Muss doch mal ein wenig Luft auslassen. Kann mir nur mal einer sagen warum Microsoft so...

Michael - alt 30. Mär 2004

Noch einer, ders nicht kapiert: Die Argumente, die Du aufgeführt hast, sind nicht...

Michael - alt 30. Mär 2004

Das wäre in der Tat ärgerlich. Es könnte so sein. Ich bin da aber skeptisch aus einer...


Folgen Sie uns
       


The Outer Worlds - Fazit

Das Rollenspiel The Outer Worlds schickt Spieler an den Rand der Galaxie. Es erscheint am 25. Oktober 2019 und bietet spannende Missionen und Action.

The Outer Worlds - Fazit Video aufrufen
Frauen in der IT: Ist Logik von Natur aus Männersache?
Frauen in der IT
Ist Logik von Natur aus Männersache?

Wenn es um die Frage geht, warum es immer noch so wenig Frauen in der IT gibt, kommt früher oder später das Argument, dass Frauen nicht eben zur Logik veranlagt seien. Kann die niedrige Zahl von Frauen in dieser Branche tatsächlich mit der Biologie erklärt werden?
Von Valerie Lux

  1. IT-Jobs Gibt es den Fachkräftemangel wirklich?
  2. Arbeit im Amt Wichtig ist ein Talent zum Zeittotschlagen
  3. IT-Freelancer Paradiesische Zustände

Apple TV+ im Test: Apple-Kunden müssen auf jeden Streaming-Komfort verzichten
Apple TV+ im Test
Apple-Kunden müssen auf jeden Streaming-Komfort verzichten

Apple ist mit Apple TV+ gestartet. Wir haben das Streamingabo ausprobiert und waren entsetzt, wie rückständig alles umgesetzt ist. Der Kunde von Apple TV+ muss auf sehr viele Komfortfunktionen verzichten, die bei der Konkurrenz seit langem üblich sind.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Apple TV+ Disney-Chef tritt aus Apple-Verwaltungsrat zurück
  2. Apple TV+ Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig
  3. Apple TV+ Apples Streamingangebot kostet 4,99 Euro im Monat

Nitrokey und Somu im Test: Zwei Fido-Sticks für alle Fälle
Nitrokey und Somu im Test
Zwei Fido-Sticks für alle Fälle

Sie sind winzig und groß, sorgen für mehr Sicherheit bei der Anmeldung per Webauthn und können gepatcht werden: Die in Kürze erscheinenden Fido-Sticks von Nitrokey und Solokeys machen so manches besser als die Konkurrenz von Google und Yubico. Golem.de konnte bereits vorab zwei Prototypen testen.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. iOS 13 iPhone bekommt Webauthn per NFC
  2. Webauthn unter Android ausprobiert Dropbox kann, was andere nicht können

    •  /