• IT-Karriere:
  • Services:

Nano-Blitze sollen Computerchips kühlen

Forscher nutzen ionisierte Luft, um Chips zu kühlen

Forscher an der Universität von Purdue haben einen neuen Ansatz zur Kühlung von Computerchips entwickelt. Sie nutzen eine Art Nano-Blitze, um Chips zu kühlen. Die Forscher konnten bereits zeigen, dass das zu Grunde liegende Konzept funktioniert und haben ein entsprechendes Patent beantragt.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Forscher nutzen nah aneinander liegende, aus Kohlenstoff-Nanoröhen angeordnete, auf einem Chip sitzende Kathoden, um die umliegende Luft zu ionisieren, ähnlich wie dies in Wolken geschieht und dort zu Blitzen führt. Allerdings werden hier deutlich geringere Spannungen von rund 100 Volt verwendet.

Stellenmarkt
  1. Bundeskriminalamt, Berlin
  2. ROMA KG, Burgau

Um nun die darunter liegenden Chips zu kühlen, werden die ionisierten Luft-Molekühle durch eine so genannte "Pumpen-Region" geleitet. Die "Pumpen-Region" besteht dabei wiederum aus Elektroden, die in Form von Kanälen angeordnet sind und die durch wechselnd angelegte Spannungen einen Pumpeneffekt erzeugen sollen. Der daraus resultierende Luftstrom soll so zur Kühlung der Chips führen.

Noch steht den Forschern aber viel Arbeit ins Haus, bevor ein erster Prototyp zur Kühlung von Computer-Chips entstehen kann. Dass das Pumpen-Konzept im Prinzip funktioniert, konnten die Forscher aber schon zeigen.

Möglicherweise werde man die Kohlenstoff-Nanoröhen aber auch durch einen dünnen Film aus Diamant ersetzen, was die Kühlung robuster machen soll, so die Forscher. Dabei sei die Kühlung aber weiter klein genug, um auf einzelne Chips als zusätzliche Schicht aufgebracht zu werden. Diese etwa 10 x 10 mm große Schicht ließe sich zudem mit herkömmlichem Equipment herstellen, so Suresh Garimella, Professor für Maschinenbau an der Universität von Purdue. Anders als bei herkömmlichen Lösungen mit Lüfter findet dabei die eigentliche Kühlung direkt auf dem Chip statt.

Noch ist aber unklar, welchen Grad an Kühlung das System erreichen kann, dies werden erst die weiteren Forschungen ergeben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. 299,00€ (Bestpreis! zzgl. Versand)

silencer (the... 07. Apr 2004

ja, es gibt sie... ein simpler kolefilter vorm lüfter :P

:-) 29. Mär 2004

...wie gemein! ;-)

Deamon 29. Mär 2004

Vollkommen richtig . . . ;-)

Computergesteue... 29. Mär 2004

...fehlt nur noch der Computer, der das ganze steuert... :-)

Executor17361 29. Mär 2004

es kommt doch auf die größe an?! ich denke mal das die systeme die du anspricht sich im...


Folgen Sie uns
       


Ghost Recon Breakpoint - Fazit

Das Actionspiel Ghost Recon Breakpoint von Ubisoft schickt Spieler als Elitesoldat Nomad auf eine fiktive Pazifikinsel.

Ghost Recon Breakpoint - Fazit Video aufrufen
Confidential Computing: Vertrauen ist schlecht, Kontrolle besser
Confidential Computing
Vertrauen ist schlecht, Kontrolle besser

Die IT-Welt zieht in die Cloud und damit auf fremde Rechner. Beim Confidential Computing sollen Daten trotzdem während der Nutzung geschützt werden, und zwar durch die Hardware - keine gute Idee!
Ein IMHO von Sebastian Grüner

  1. Gaia-X Knoten in Altmaiers Cloud identifzieren sich eindeutig
  2. Gaia-X Altmaiers Cloud-Pläne bleiben weiter wolkig
  3. Cloud Ex-SAP-Chef McDermott will Servicenow stark expandieren

Indiegames-Rundschau: Der letzte Kampf des alten Cops
Indiegames-Rundschau
Der letzte Kampf des alten Cops

Rollenspiel deluxe mit einem abgehalfterten Polizisten in Disco Elysium, unmöglich-verdrehte Architektur in Manifold Garden und eine höllische Feier in Afterparty: Golem.de stellt die aktuellen Indiegames vor.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Killer trifft Gans
  2. Indiegames-Rundschau Überleben im Dschungel und tausend Tode im Dunkeln
  3. Indiegames-Rundschau Epische ASCII-Abenteuer und erlebnishungrige Astronauten

Von Microsoft zu Linux und zurück: Es gab bei Limux keine unlösbaren Probleme
Von Microsoft zu Linux und zurück
"Es gab bei Limux keine unlösbaren Probleme"

Aus Ärger über Microsoft stieß er den Wechsel der Stadt München auf Linux an. Kaum schied er aus dem Amt des Oberbürgermeisters, wurde Limux rückgängig gemacht. Christian Ude über Seelenmassage von Ballmer und Gates, die industriefreundliche CSU, eine abtrünnige Grüne und umfallende SPD-Genossen.
Ein Interview von Jan Kleinert


      •  /