Nokia verramscht N-Gage
Spiele-Cartridges gibt es ebenfalls bei Lidl – Tomb Raider mit Lara Croft und Tony Hawk's Pro Skater kosten jeweils 19,99 Euro. In der Regel kosten die Spiele 30,- bis über 40,- Euro.
Gegenüber der Financial Times Deutschland räumte Nokia-Chef Jorma Ollila im Feburar 2004 ein, dass die Umsätze mit dem Spiele-Handy im unteren Bereich dessen lägen, was sich das Unternehmen zum Ziel gesetzt habe. In einem Zeitraum von zwei Jahren wollte Nokia 9 Millionen Geräte an die Leute gebracht haben. Dieses Ziel scheint nun vorerst in weite Ferne gerückt zu sein.
Nicht überraschend ist es deshalb, dass nun erste Gerüchte über einen N-Gage-Nachfolger die Runde machen, der auf der US-Spielefachmesse E3 2004 im Mai gezeigt werden soll. Mit dem "N-Gage 2" sollen Spiele endlich ohne Akku-Entnahme gewechselt und auch telefoniert werden können, ohne dabei durch ungewöhnliche Gerätehaltung ("Sidetalkin'(öffnet im neuen Fenster)") aufzufallen.
Im Test von Golem.de vom November 2003 konnte das N-Gage durch einige gute Ansätze überzeugen, die allerdings in vielen Punkten unzureichend in die Praxis umgesetzt wurden. So konnten weder die Handy-Funktionen noch die Spielemöglichkeiten wirklich überzeugen.
Das Nokia N-Gage kostet bei Lidl 159,- Euro. In ähnlicher Preislage ist das Gerät zwar auch in diversen Onlineshops gelistet, nur kommen dort noch teilweise happige Versandgebühren hinzu.
Ob die nächste Lidl-Filiale das Handy führt, kann auf der Homepage des Discounters nach Eingabe der eigenen Postleitzahl überprüft werden.
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