Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Siemens ortet während der CeBIT Handy-Dieb per GPS

Gestohlene Handy-Konzeptstudie mit A-GPS-Funktion von Siemens geortet. Wie Siemens mitteilte, fand das Unternehmen per GPS-Ortung einen Dieb, der eine Handy-Konzeptstudie vom Siemens-Stand auf der CeBIT 2004 entwendete. Dem Dieb war offenbar nicht bewusst, dass in dem gestohlenen Gerät eine A-GPS-Funktion integriert war, wodurch sich das Mobiltelefon per GPS orten lässt.
/ Ingo Pakalski
Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)

Nachdem Siemens den Diebstahl der Handy-Konzeptstudie entdeckte, sendete das Entwickler-Team der Ortungssender versteckte Kurznachrichten an das Handy, wodurch es sich lokalisieren ließ. Nachdem die Siemens-Mitarbeiter den Dieb bis auf 40 Meter genau geortet hatten, alarmierten sie die hannoverische Polizei und gaben die Koordinaten seines Aufenthaltsortes weiter, so dass die Festnahme durch die Polizei erfolgen konnte.

Die A-GPS-Funktion in der Handy-Konzeptstudie dient eigentlich dazu, standortbezogene Dienste anbieten zu können. So kann man sich durch fremde Städte führen lassen oder eine Person in einer großen Menschenmenge aufspüren. Dabei lässt sich die A-GPS-Funktion deaktivieren, so dass man nur dann geortet werden kann, wenn es erwünscht ist. Diese Tatsache war dem Dieb offenbar nicht bekannt und wurde ihm zum Verhängnis.


Relevante Themen