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Transmeta und NEC schließen strategische Partnerschaft

NEC lizenziert Transmetas LongRun2-Technik. Transmeta und NEC haben eine strategische Allianz verkündet, in deren Rahmen NEC Transmetas LongRun2-Technik für 90-, 65- und 45-Nanometer-Chips lizenziert. Zudem wird sich NEC in kleinem Umfang an Transmeta beteiligen, um die Langfristigkeit der Zusammenarbeit zu unterstreichen.
/ Jens Ihlenfeld
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LongRun2 setzt Transmeta selbst in seinen Efficeon-Prozessoren ein. Die Technik bietet ein softwaregesteuertes Management der Verlustleistung, um so die stufenweise Ausweitung des Leckstrom-Problems bei kleiner werdenden Strukturen in den Griff zu bekommen. Ohne Kontrolle könnte die Verlustleistung künftig sogar die Gesamtleistung des Chips dominieren und damit den Energiespar- oder Stand-by-Betrieb unmöglich machen.

Die Lösung von Transmeta bietet nicht nur die mittlerweile von allen Herstellern gebotene Taktraten- und Spannungsveränderung während des Betriebs, sondern erweitert diese um eine softwaregesteuerte, dynamische Anpassung der Verlustleistung von Transistoren. Die Software bewältigt die Kontrolle der Verlustleistung als "interdisziplinäre" Lösung in Verbindung mit speziellen Schaltungen auf dem Efficeon-Prozessor sowie dem Standard-CMOS-Prozess.

NEC will Transmetas LongRun2 mit eigenen Stromspar-Techniken kombinieren und erhofft sich dadurch einen Vorsprung vor der Konkurrenz.


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