Abo
  • Services:

Öffentlich-Rechtliche sollen Online-Angebote einschränken

VPRT: Angebote von ARD und ZDF im Bereich 'Mobile Dienste' verzerren Wettbewerb

Die im Verband Privater Rundfunk und Telekommunikation (VPRT) zusammengeschlossenen Online-Unternehmen haben anlässlich der CeBIT 2004 die Ausweitung der öffentlich-rechtlichen Angebote im Internet und über 'Mobile Dienste' heftig kritisiert.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Unternehmen im VPRT setzen sich vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion über die Erhöhung der Rundfunkgebühr und einer Strukturreform bei ARD und ZDF dafür ein, die Aufwendungen von ARD und ZDF im Online-Bereich auf 0,3 Prozent der Anstaltsaufwendungen (inklusive technischer Kosten) zu beschränken und volle Transparenz über den Einsatz von Gebührenmitteln für kommerzielle Aktivitäten der Rundfunkanstalten in diesem Bereich zu schaffen.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Leonberg
  2. Interhyp Gruppe, München

Die ARD wurde bespielsweise mit dem Angebot "tagesschau.de" an prominenter Stelle des Mobilfunk-Portals "Vodafone-Live" gelistet. Auf den ARD-Seiten wird ausdrücklich betont, dass keine Channel-Gebühren erhoben werden. Andere Angebote im mobilen Portal "Vodafone live!", z.B. N24, DPA News Ticker, Spiegel Online, FOCUS, FAZ.net oder RP-online, sind dagegen nur gegen Entgelt zu beziehen. Auf der Website "www.tagesschau.de" werden die 'Mobilen Dienste' beworben. Dabei werden die Angebote "i-mode" von E-Plus sowie "Vodafone live!" exklusiv herausgestellt.

Das ZDF bietet zum Beispiel den Informationsdienst WISO SMS2mail an. Per kostenpflichtiger SMS kann die Zusendung einer wöchentlich aktualisierten E-Mail mit "aktuellen Tipps" zu vier Themenbereichen bestellt werden. Dieser Service kostet bei E-Plus 1,60 Euro, bei allen anderen Anbietern, beispielsweise Vodafone, beträgt die Gebühr 1,49 Euro.

Dr. Marcus Englert, Vizepräsident und Vorsitzender des Fachbereichs Multimedia des VPRT: "Genau wie im Online-Bereich bauen ARD und ZDF ihre Angebote nun auch bei den 'Mobilen Diensten' kontinuierlich aus. Sie setzen dabei ihre von der Allgemeinheit durch die Rundfunkgebühr finanzierten Inhalte in sich entwickelnden Märkten ein, in denen privatwirtschaftliche Unternehmen ihre Angebote im Wettbewerb um Nutzer und Werbung refinanzieren müssen. Durch diese ungebremste Expansion von gebührenfinanzierten Inhalten wird es nun auch im Mobilmarkt zu erheblichen Wettbewerbsverzerrungen durch ARD und ZDF kommen. Wir betrachten die Entwicklung vor allem vor dem Hintergrund erst langsam greifender neuer Technologien, wie UMTS und DVB-H, mit großer Sorge. Diese muss im Rahmen der aktuellen Diskussion der Länder über die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und seiner Finanzierung mit hoher Priorität effektiv korrigiert werden."



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 99,98€
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

Ma-Cell 25. Mär 2004

Ab dem 1.1.2005 wird auch ein Rechner mit Internet-Anschluss definitv bei der GEZ mit...

ähm.. 25. Mär 2004

Ja klar, und damit bleibt dann JEDE Kritik/Information am/über das System aus, da man ja...

phino 25. Mär 2004

Das ist hier aber am Thema vorbei. Es geht nicht um das leidige Thema Rundfunkgebühren...

Mephisto 25. Mär 2004

du musst jetzt schon für den rechner rundfunkgebühren bezahlen... rein technisch könntest...

Mephisto 25. Mär 2004

du solltest nur bedenken das die rundfunkgebühren früher oder später wieder angehoben...


Folgen Sie uns
       


Pathfinder Kingmaker - Golem.de live (Teil 1)

Im ersten Teil unseres Livestreams zu Pathfinder Kingmaker ergründen wir das Regelsystem, erschaffen Goleria Golerta und verteidigen unsere Burg.

Pathfinder Kingmaker - Golem.de live (Teil 1) Video aufrufen
Pixel 3 XL im Test: Algorithmen können nicht alles
Pixel 3 XL im Test
Algorithmen können nicht alles

Google setzt beim Pixel 3 XL alles auf die Kamera, die dank neuer Algorithmen nicht nur automatisch blinzlerfreie Bilder ermitteln, sondern auch einen besonders scharfen Digitalzoom haben soll. Im Test haben wir allerdings festgestellt, dass auch die beste Software keine Dual- oder Dreifachkamera ersetzen kann.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Dragonfly Google schweigt zu China-Plänen
  2. Nach Milliardenstrafe Google will Android-Verträge offenbar anpassen
  3. Google Android Studio 3.2 unterstützt Android 9 und App Bundles

Life is Strange 2 im Test: Interaktiver Road-Movie-Mystery-Thriller
Life is Strange 2 im Test
Interaktiver Road-Movie-Mystery-Thriller

Keine heile Teenagerwelt mit Partys und Liebeskummer: Allein in den USA der Trump-Ära müssen zwei Brüder mit mexikanischen Wurzeln in Life is Strange 2 nach einem mysteriösen Unfall überleben. Das Adventure ist bewegend und spannend - trotz eines grundsätzlichen Problems.
Von Peter Steinlechner

  1. Adventure Leisure Suit Larry landet im 21. Jahrhundert

Mate 20 Pro im Hands on: Huawei bringt drei Brennweiten und mehr für 1.000 Euro
Mate 20 Pro im Hands on
Huawei bringt drei Brennweiten und mehr für 1.000 Euro

Huawei hat mit dem Mate 20 Pro seine Dreifachkamera überarbeitet: Der monochrome Sensor ist einer Ultraweitwinkelkamera gewichen. Gleichzeitig bietet das Smartphone zahlreiche technische Extras wie einen Fingerabdrucksensor unter dem Display und einen sehr leistungsfähigen Schnelllader.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Keine Spionagepanik Regierung wird chinesische 5G-Ausrüster nicht ausschließen
  2. Watch GT Huawei bringt Smartwatch ohne Wear OS auf den Markt
  3. Ascend 910/310 Huaweis AI-Chips sollen Google und Nvidia schlagen

    •  /