ATI: Rendermonkey 1.5 unterstützt auch OpenGL-Shader
Rendermonkey bietet eine grafische Bedienoberfläche für die Shader-Entwicklung in Echtzeit. Die bestehenden, neu zusammengestellten oder selbst entwickelten Shader-Programme lassen sich für die Weiterverwendung z.B. in Spielen oder anderer 3D-Software exportieren. Die neu hinzugekommene Unterstützung für die "OpenGL Shading Language" hat ATI zusammen mit 3Dlabs in Rendermonkey 1.5 integriert.
Neben der Erweiterung um OpenGL-Shader soll Rendermonkey 1.5 auch die Arbeitsschritte zur Erstellung von Shader-Effekten vereinfachen, z.B. durch neu hinzugekommene Drag-and-Drop-Unterstützung bei der Shader-Erstellung. Um besser für die eigene Engine entwickeln zu können, sind nun auch selbst definierbare Shader-Parameter möglich. Ebenfalls hinzugekommen sind ein verbesserter Microsoft-FX-Exporter und Unterstützung für prozedurale Geometrie und Texturen.
Neu ist auch das enthaltene Rendermonkey Software Developer Kit (SDK), mit dem sich die Rendermonkey-Umgebung an eigene Bedürfnisse anpassen lässt. Um neue Komponenten in Rendermonkey einbinden zu können, gibt es einen SDK-Assistenten, der automatisch neue Projekte anlegt. Mit dem SDK will ATI sicherstellen, dass Rendermonkey sich nahtlos in die Produktion einfügt und dass letztendlich die gebotene aktuelle Hardware besser ausgenutzt wird.
Rendermonkey 1.5 soll ab Ende März 2004 für Interessierte auf ATIs Entwickler-Webseiten(öffnet im neuen Fenster) kostenlos zum Download zur Verfügung stehen. Rendermonkey wurde im Juli 2002 erstmals vorgestellt und soll laut ATI bisher rund 100.000-mal heruntergeladen worden sein.
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