Sony Librié: Erstes Produkt mit elektronischer Tinte kommt

Neuer E-Book-Reader mit elektronischer Tinte von Sony vorgestellt

Mit dem E-Book-Reader Librié EBR-1000EP bringt Sony das erste Produkt für Endkunden auf Basis elektronischer Tinte auf den Markt, das zusammen mit E Ink und Philips Electronics entwickelt wurde. Während das Konzept der elektronischen Tinte von E Ink stammt, hat Philips Electronics das passende Display hergestellt und Sony das entsprechende Endgerät gebaut.

Artikel veröffentlicht am ,

Das im Librié EBR-1000EP verwendete "Electronic Paper Display" von Philips arbeitet mit Reflektiv-Technik, so dass es sowohl unter Sonnenlicht als auch in düsteren Umgebungen gut lesbar sein soll. Dabei lässt sich das Display von jedem Blickwinkel aus betrachten, wie man es von herkömmlichem Papier gewohnt ist, betont Sony.

Stellenmarkt
  1. (Senior) AI Program Manager (m/f/x)
    UnternehmerTUM GmbH, München
  2. Fachplaner Access & Voice (m/w/d)
    htp GmbH, Hannover
Detailsuche

Das Display zeigt Text schwarz auf weiß an, um hier die vom Papier vertrauten Eindrücke nachzuahmen. Dabei soll das Display eine Auflöung von 800 x 600 Pixeln bei 170 dpi und damit eine identische Auflösung wie Zeitungspapier erreichen. Die elektronische Tinte soll gewährleisten, dass man Texte mit den gleichen Kontrastverhältnissen wie auf normalem Papier lesen kann.

Sony Librié EBR-1000EP
Sony Librié EBR-1000EP

Das "Electronic Paper Display" benötigt für die Anzeige von Seiten keinen Strom, sondern verbraucht nur Strom, wenn sich das Bild auf dem Display ändert. Daher gelten hier andere Angaben für Akku- bzw. Batterielaufzeiten: Sony gibt an, dass der Librié mit vier AAA-Batterien mehr als 10.000 Seiten anzeigen kann, bevor die Batterien ausgetauscht werden müssen.

Der E-Book-Reader bietet einen Speicher von 10 MByte, was für rund 20 verschiedene 250-seitige Bücher ausreichen soll; insgesamt können bis zu 500 Bücher im Librié gespeichert werden. Über einen Steckplatz für Sonys Memory Stick lässt sich der Speicher ergänzen, um so weitere Titel auf den E-Book-Reader zu bekommen. Sony gibt an, dass sich E-Books, aber auch Comic-Strips aus dem Internet auf das Gerät laden lassen.

Mit einer Größe von 19 x 12,6 x 1,3 cm soll das Librié EBR-1000EP eine vergleichbare Größe zu einem normalen Taschenbuch aufweisen und ohne Batterien auf ein Gewicht von 190 Gramm kommen.

In Japan soll das Librié EBR-1000EP Ende April 2004 zu einem bislang nicht bekannten Preis in den Handel kommen. Ob oder wann das Gerät auch außerhalb Japans auf den Markt kommt, ist derzeit nicht bekannt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Hurricane 06. Jul 2004

Gewinn? DRM?? Irgendwie widersprichst du dir da... DRM verhindert doch bekanntlich...

Martin 24. Mai 2004

Gerade der ökologische Aspekt ist sehr wichtig, wenn man mal bedenkt, wieviel Papiermüll...

Else 24. Mai 2004

Es wird nicht scheitern. Falls Sony es nicht macht, werden andere Produzenten mit diesem...

Martin 03. Mai 2004

Na, ist doch gut, dass es kein Sony-Produkt gibt, das einem Knüppel zwischen die Beine...

Olle 26. Mär 2004

Moin, Dein vergleich mit einem TFT, hinkt ein wenig. TFTs arbeiten doch nomminal mit...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
M1 Pro/Max
Dieses Apple Silicon ist gigantisch

Egal ob AMD-, Intel- oder Nvidia-Hardware: Mit dem M1 Pro und dem M1 Max schickt sich Apple an, die versammelte Konkurrenz zu düpieren.
Eine Analyse von Marc Sauter

M1 Pro/Max: Dieses Apple Silicon ist gigantisch
Artikel
  1. Google: Neues Pixel 6 kostet 650 Euro
    Google
    Neues Pixel 6 kostet 650 Euro

    Das Pixel 6 Pro mit Telekamera und schnellerem Display kostet ab 900 Euro. Google verbaut erstmals einen eigenen Prozessor.

  2. Etisalat UAE: Wir haben das beste Netzwerk der Welt
    Etisalat UAE
    "Wir haben das beste Netzwerk der Welt"

    Das Land, wo 98 Prozent der Haushalte FTTH haben, hat ein Programm für die verbliebenen 2 Prozent gestartet. Kunden wollen 1 GBit/s in jedem Raum.

  3. Klimaforscher: Das Konzept der Klimaneutralität ist eine gefährliche Falle
    Klimaforscher
    Das Konzept der Klimaneutralität ist eine gefährliche Falle

    Mit der Entnahme von CO2 in den nächsten Jahrzehnten netto auf null Emissionen zu kommen, klingt nach einer guten Idee. Ist es aber nicht, sagen Klimaforscher.
    Von James Dyke, Robert Watson und Wolfgang Knorr

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week: Bis zu 16% auf SSDs & RAM von Adata & bis zu 30% auf Alternate • 3 Spiele für 49€: PC, PS5 uvm. • Switch OLED 369,99€ • 6 Blu-rays für 40€ • MSI 27" Curved WQHD 165Hz HDR 479€ • Chromebooks zu Bestpreisen • Alternate (u. a. Team Group PCIe-4.0-SSD 1TB 152,90€) [Werbung]
    •  /