Siemens verneint große Offshoring-Pläne

Arbeitsplätze sollen größtenteils nicht aus Deutschland verlagert werden

Nachdem die Wellen um angeblich großangelegte Arbeitsplatzverlagerungen bei Siemens von Deutschland ins Ausland hochschlugen, sah sich das Unternehmen nun veranlasst, eine offizielle Stellungnahme zu den Plänen zu veröffentlichen. Demnach will man möglichst viele Arbeitsplätze in Deutschland halten, ein vollständiges Dementi der Pläne gab es erwartungsgemäß nicht.

Artikel veröffentlicht am ,

Siemens hat Gespräche mit den Arbeitnehmer-Vertretungen begonnen, in denen nach Möglichkeiten gesucht wird, die Wettbewerbsfähigkeit der inländischen Arbeitsplätze zu verbessern. Dabei geht es um die Flexibilisierung der Arbeitszeit und um nachhaltige Kostensenkungen. Ziel sei es, möglichst viele Arbeitsplätze in Deutschland zu erhalten.

Heinrich v. Pierer, Vorsitzender des Vorstands der Siemens AG: "Wir werden nicht tatenlos zusehen, wie aus Wettbewerbsgründen ein Arbeitsplatz nach dem anderen aus Deutschland verschwindet. Deshalb haben wir den Kampf um diese Arbeitsplätze aufgenommen. Wir haben die Hoffnung, dass möglichst viele dieser gefährdeten Arbeitsplätze gerettet werden können. Dazu müssen aber alle Seiten kompromissbereit sein." Konkrete Pläne zur Verlagerung von 10.000 Arbeitsplätzen nach Osteuropa gebe es nicht.

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Öhm 25. Mär 2004

Den Anfang sieht man schon: die Mieten sind (noch) hoch, aber die Immobililenpreise sind...

Ulrich 24. Mär 2004

So so, man will also möglichst viele Arbeitsplätze in D erhalten. Da steckt zumindest die...

Frank2 24. Mär 2004

... alle IT-Unternehmen spielen mit diesem Gedanken ! Warum teure Software hier...

Deamon 24. Mär 2004

Tja, wenn das nur Siemens betreffen würde ... Es ist eher beunruhigender, das mehrere...



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